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Resümee zum Schweriner Schloss-Schwimmen 2013

Kruse: wieder eine ganz besondere Veranstaltung


Das Schwimmen, speziell das Langstrecken-Schwimmen, hat zurzeit sportliche Hoch-Konjunktur. Nachdem bei den WM in Barcelona aus deutscher Sicht auch Thomas Lurz und Angela Maurer glänzten, gab es nun, am 11. August 2013, das traditionsreiche Schweriner Schloss-Schwimmen, das mittlerweile einen festen Platz im Termin-Kalender vieler Schwimm-Enthusiasten hat. Organisator dieser beliebten schwimmsportlichen Veranstaltung vor idyllischer Kulisse ist Michael Kruse, der sowohl aktiv als auch passiv dem Sport extrem – im positiven Sinne – verbunden ist.

Das Resümee von Michael Kruse zum Schloss-Schwimmen 2013

„Es war wieder eine ganz besondere Veranstaltung …“

Frage: Das Schloss-Schwimmen in Schwerin begeisterte zum neunten Mal Aktive und Zuschauer. Wie lautet Ihr Resümee?

Michael Kruse: Auch das neunte Schweriner Langstreckenschwimmen stand in diesem Jahr wieder einmal unter einem guten Stern. Teilnehmerrekord beim 400 Meter Kinderschwimmen und Teilnehmerrekord bei der Langstrecke über 2000 Meter. Insgesamt waren damit 287 Teilnehmer gemeldet, was uns, den Veranstaltern,  riesig freute. Die Wassertemperaturen hielten sich mit 20 Grad entsprechend an der sommerlichen Qualität und die Witterung hielt sich ebenfalls – ausgenommen von einem kleinen Schauer – auf einem der vordersten Plätze.

Frage: Wer waren die Gewinner 2013?
 
Michael Kruse: Gewinner waren selbstverständlich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer! Die ganz großen Gewinner in diesem Jahr waren jedoch mit Platz eins bei den Frauen Annike Märthe Scheltz vom SC Empor Rostock 2000 in 29:18 Minuten und bei den Männern Carl-Louis Schwarz vom PSV Schwerin in 26:36 Minuten.

Die weiteren Podestplätze bei den Frauen gingen an  Johanna Ahrens vom  SC Neubrandenburg (30:21 Minuten) und Katharina Hubert (Little Poof Power/30:24 Minuten) und bei den Männern an Michalew Nikolaj vom SC Neubrandenburg (27:44 Minuten) sowie Steffen Schmolke vom SC Delphin Wittenberge (27:52 Minuten).

Frage: Wie war eigentlich der „Altersdurchschnitt“?

Michael Kruse: Wir hatten zum Langstreckenschwimmen in Schwerin einen sehr frischen und dynamischen Altersdurchschnitt. Sehr viele junge Athleten waren in diesem Jahr, gerade aus den Schwimmverbänden aus M-V,  dabei.

Frage: Wie waren die Reaktionen der Aktiven nach dem Wettkampf? Waren alle zufrieden?

Michael Kruse: Die Reaktionen waren nach ersten Gesprächen mit unseren vielen Helfern sehr positiv. Alle haben gesund das Wasser verlassen und konnten – dank einer sehr schnellen Auswertung durch Tollense-Timing – den Sonntag, bei den spannenden Wettkämpfen der Leichtatletik-WM in Moskau,  noch am Fernsehen genießen.

Frage: Welche Bedeutung hat aus Ihrer Sicht das Schweriner Schloss-Schwimmen im jährlichen Wettkampf-Kalender?

Michael Kruse: Einen sehr wichtigen, da wir uns im Wettkampfkalender mit den anderen Langstreckenschwimmen im Lande nicht torpedieren.

Letzte Frage: Bei den Weltmeisterschaften im Langstrecken-Schwimmen in Barcelona waren die deutsche Asse Thomas Lurz und Angela Maurer bestens dabei, gewannen Medaillen. Besteht die Hoffnung, dass die Zwei auch einmal in Schwerin starten werden?

Michael Kruse: Sicherlich wünscht sich jeder Veranstalter von regionalen Langstreckenschwimmen auch einmal ein ganz besonderes Ass aus der deutschen Schwimmspitze. Aber das sind noch Wunschvorstellungen. Jedoch sollte man ja nie „NIE“ sagen!
Last but not least: Ein Dankeschön an alle unsere Sponsoren und unsere vielen fleißigen Helfer, die das Langstreckenschwimmen in Schwerin zu einem besonderen Event auch 2013 machten.

Alle Ergebnisse sind auf www.tollense-timing.de nachzulesen!

Vielen Dank und weiterhin bestes Engagement für den Schwimmsport!

… Übrigens: Vor dem Schloss-Schwimmen in Schwerin gab es bereits am ersten August-Wochenende das 28.Wariner Langstreckenschwimmen. Und Marathon-Distanzen waren außerdem – am 3. August – läuferisch in Rostock zurückzulegen. Bei der 11. Rostocker Marathon-Nacht waren fast 1900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Start, wobei bei den Damen Britta Giesen (Hamburg), bei den Herren Paul Schmidt aus Dresden und bei den Staffeln die SG Fiko Rostock triumphierten.

Ja, mitunter braucht man zu Wasser und zu Lande „einen langen Atem“ auf noch längeren Strecken. Und den wird man auch beim 17. August brauchen – und zwar zwischen Schwerin und Rostock in Wismar: beim 4. KUBB-Turnier sowie beim 14. Schwedenlauf und abschließend am 24. August beim Wismarbuchtschwimmen vor Wieschendorf.

Marko Michels


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