Rheuma, Gicht, Artrose, Übergewicht, Sodbrennen, Allergie …

70 % unserer heutigen Erkrankungen haben ihren Ursprung in unserer Ernährung.

Benötigen wir heute mehr Nährstoffe als früher, oder reicht es aus, nährstoffreiche Lebensmittel zu essen? Eine Frage, über die viele Wissenschaftler immer wieder streiten.

Es gibt eine Untersuchung des Schwarzwald Sanatoriums Obertal, die aufzeigt, dass einige Lebensmittel heute weniger Nährstoffe enthalten als noch vor etwa 10 Jahren. Doch was bedeutet das heute für unsere Ernährung?

Ernährungswissenschaftler Dr. Andreas Hahn bestätigt:

„Es gibt sicherlich Situationen, in denen der Nährstoffbedarf erhöht ist. Man muss bedenken, dass die Empfehlungen für die Nährstoffzufuhr für Gesunde konzipiert sind. Doch wo finden wir heute noch wirklich „gesunde“ Menschen? In jeder Schule / jedem Betrieb laufen mehr kranke Menschen herum, als in jedem Krankenhaus.

Ob nun erhöhte körperliche Belastungen, chronische Erkrankungen oder die Einnahme von Medikamenten … Hier ist der Nährstoffbedarf erhöht.

Menschen, die an entzündlichen Erkrankungen wie Rheuma leiden, bei benötigen beispielsweise mehr Antioxidantien. Für bestimmte Personen könnte eine erhöhte Nährstoffaufnahme auch aus präventiver Sicht sinnvoll sein. Dies betrifft zum Beispiel Menschen mit einem erhöhten Risiko für Herz- Kreislauferkrankungen oder Krebs. Aber auch Personen, die starkem oxidativem Stress ausgesetzt sind, wie Leistungssportler und Flugpersonal, zählen zu dieser Gruppe. Solche Menschen sollten mehr antioxidative Vitamine wie Vitamin E, Vitamin C und Beta-Carotin zu sich nehmen. Zusätzliche Vitamine besitzen gewisse vorbeugende Effekte, die man sich zunutzen machen kann. Sie ersetzen aber keine vernünftige Lebensführung …“

„Bestimmte Gruppen wie Schwangere, Stillende oder Leistungssportler haben einen erhöhten Nährstoffbedarf. Auch Senioren nehmen durch körperliche Veränderungen und psychosoziale Faktoren häufig nicht ausreichend Nährstoffe auf. Man weiß heute beispielsweise, dass eine mangelhafte Zinkversorgung den Geruchs- und Geschmackssinn beeinträchtigt. Die Gabe von Zink kann bei Senioren den Appetit wieder steigern. Auch Personen, die chronisch krank sind, z. B. Epileptiker und Diabetiker, oder Frauen, die die Pille einnehmen, benötigen teilweise mehr Nährstoffe.“

Leider negieren viele Ärzte diese Erkenntnisse, zu denen mitunter sogar medizinischen Studien vorliegen.

Dr. med. Fritzmeier hat sich mit dieser Problematik sehr intensiv auseinandergesetzt und wird versuchen Ihnen ein wenig Licht in das Chaos der verschiedenen Ernährungsthesen zu bringen.

Am 5. Juni 2004 wird er von 11.00 bis 17.00 Uhr im Hotel Ramada, im Grünen Tal in Schwerin zu den Zusammenhängen zwischen unserer heutigen Ernährung und vielen der heutigen, sogenannten „Zivilisationserkrankungen“ referieren.

Eintrittskarten zum Preis von 10,- Euro sind erhältlich über das
Gesundheitszentrum Schwerin, Mecklenburgstr. 59
Tel: 0385 / 59 38 98 3

(Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!)

www.Gesundheitszentrum-Schwerin.de

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