Schwerin muss Verkaufspläne für die Paulshöhe auf Eis legen

Sportplatz als Teil des „Osttorfer Hals“ bereits seit 2011 unter Denkmalschutz


Neue Erkenntnisse im Fall Paulshöhe. Offenbar kann die Stadt ihre Pläne, das Areal samt Sportplatz an private Investoren zu veräußern, nicht wie angedacht umsetzen. Wie Ortsbeiratsmitglied Dirk Rosehr (Die Linke) mitteilte, sei er vom Landesamt für Denkmalschutz darüber informiert worden, dass die Paulshöhe Teil des „Osttorfer Hals“ sei und damit bereits seit Anfang 2011 durch die Stadt Schwerin unter Denkmalschutz gestellt wäre. Rosehr hatte einige Wochen zuvor selbst beim Landesamt einen Antrag gestellt, den Sportplatz Paulshöhe unter Denkmalschutz zu stellen.

„Damit dürfte nun ohne Wenn und Aber klargestellt sein, dass die Paulshöhe als Teil eines Denkmals, unbedingt erhalten werden muss. Für den Kulturschutz in unserer Stadt, ist das heute ein guter Tag“, so Rosehr.

Er fordert in diesem Zusammenhang sowohl Stadtverwaltung als auch Stadtvertretung auf, die Verkaufspläne ein für alle Mal auf Eis zu legen. „Es ist den Schwerinerinnen und Schwerinern nicht zu vermitteln, dass die Stadt selbst ein Areal unter Denkmalschutz stellt, um diese Entscheidung dann einfach aus finanziellen Erwägungen heraus, stillschweigend auszuhebeln“, gibt das Ortsbeiratsmitglied zu bedenken und fordert ein klares Bekenntnis der Verantwortlichen.

red


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