„Schwerin stark vor Ort“ mit geförderten Projekten

Soziale und berufliche Perspektiven junger Menschen verbessern

Das Bundesministerium für Soziales, Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat das Programm „Stärken vor Ort“, das mit Geldern des Europäischen Sozialfonds ko-finanziert wird, ins Leben gerufen. „Wir als Landeshauptstadt haben uns am Wettbewerb beteiligt und sind mit den Fördergebieten Neu Zippendorf/ Mueßer Holz, Feldstadt/ Paulsstadt und Lankow für die Förderperiode 2009 – 2011 in das Programm aufgenommen worden“, berichtet Jugendamtsleiter Ulrich Schmitt. Seit 2009 konnten in drei Programmgebieten 100 Mikroprojekte mit einem Fördervolumen von insgesamt 900.000 Euro umgesetzt werden.“

Zu diesem Thema fand am 21. Juni im Jugendhaus Lankow eine Gesprächsrunde mit Bundestagsabgeordneten und Projektdurchführenden – dem Internationalen Bund, der Initiative Paulsstadt, der Kreisverband Schwerin der sozialistischen Jugend, der Schule der Künste und der Caritas – statt, um neben den Projekten auch die Programmumsetzung in Schwerin vorzustellen. Ein Mikroprojekt beispielsweise läuft in der Beruflichen Schule Technik. Unter dem Motto „fit for future“ werden soziale Kompetenzen der jungen Menschen vermittelt und gestärkt. Mit dieser Hilfe soll es gelingen, den jungen Frauen und Männern den Übergang vom Berufsschulleben ins Arbeitsleben zu erleichtern. Darüber hinaus hat das Projekt zum Ziel, Praktika zu vermitteln und Bewerbungen zu begleiten.

Ein Projekt anderer Art wird durch die Schule der Künste e.V. realisiert: „SPIEL FILM!“ Jugendliche sind aufgefordert und eingeladen, selbst Szenarien – vom Drehbuch bis zum Schnitt – zu entwickeln, um zu erfahren, wie viel Mühe, Engagement und Aufwand notwendig sind, um ein Projekt erfolgreich abzuschließen.

Das Programm „Stärken vor Ort“ soll die sozialen und beruflichen Perspektiven junger Menschen in benachteiligten Stadteilen und strukturschwachen ländlichen Gebieten verbessern.

„Stärken vor Ort“ setzt auf kleine, lokale Initiativen, Organisationen und viel zivilgesellschaftliches Engagement. Adressaten der Mikroprojekte sind junge Menschen mit schlechteren Startchancen sowie Frauen, die Probleme beim Einstieg und Wiedereinstieg in das Erwerbsleben haben. „In diesem Jahr werden 31 Mikroprojekte der unterschiedlichsten Art gefördert“, so Schmitt. „Gefördert werden können lokale Mikroprojekte mit einem Finanzbedarf von je bis zu 10.000 Euro.“

Die Landeshauptstadt Schwerin hat zur Umsetzung in Kooperation mit der Caritas Mecklenburg e.V. Kreisverband Westmecklenburg eine lokale Koordinierungsstelle eingerichtet. Anfragen zum Förderprogramm können bei der lokalen Koordinierungsstelle gestellt werden. Das Programm „Stärken vor Ort“, das noch bis zum 31.12.2011 läuft, wird mit Geldern des Europäischen Sozialfonds kofinanziert.

Quelle: Landeshauptstadt Schwerin


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