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Schweriner Bündnis für Familie zieht Bilanz ein Jahr nach Neubeginn

Familien haben wieder eine Lobby in Schwerin. Dieses Fazit können die Mitstreiter und Bündnispartner des Schweriner Bündnisses für Familie ein Jahr nach dem Neubeginn des Familienbündnisses ziehen.

Ob mit Plakataktionen, Aufrufen, Stellungnahmen oder Veran­staltungen, im vergangenen Jahr hat das Schweriner Bündnis für Familie immer wieder auf sich und vor allem auf Familien aufmerksam machen können. „Wenn wir uns in der Stadt umhören, bekommen wir durchweg ein positives Echo auf unsere Arbeit“, sagt Christine Dechau, Koordinatorin des Schweriner Bündnisses für Familie. „Man weiß wieder, dass es ein Bündnis gibt.“

Wieckert, Schmidt, Ludmann, Holst (v.l.n.r.)Zu verdanken ist das vor allem den fünf Freiwilligen des Koordinierungsteams, das vor einem Jahr unter Trägerschaft des Seniorenbüros das Schweriner Bündnis für Familie „wieder-beleben“ sollte. Mit den Einsatzstellen nach dem neuen Profil des Freiwilligendienstes aller Generationen ist es gelungen, an vielen Schwerpunkten aktiv zu arbeiten. Besonders hervorzuheben, ist der Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. „Michaela Ludmann hat sich mit ihren Kompetenzen und Erfahrungswissen großartig in die Bündnisarbeit eingebracht, um so mehr bedauern wir, dass uns die junge Mutter von zwei Töchtern wegen des großen Zeitaufwandes wieder verlassen möchte“ so Christine Dechau, die sich gleichzeitig als Einsatzstelle bei den Freiwilligen für das geleistete Engagement bedankt und freut, dass die  Senioren weiter im Team bleiben.

Mit der ersten großen Veranstaltung des Schweriner Bündnisses für Familie und verschiedener Vereine, Verbände und Institutionen, dem Aktionstag „Zeit für Familie“, hat das Familien­bündnis im Herbst 2009 erstmals von sich reden gemacht. Gleichzeitig konnten neue und „alte“ Bündnispartner beim ersten Bündnisplenum im Januar 2010 an einen Tisch gebracht werden, die sich gemeinsam den „Weg der kleinen, aber gezielten Schritten“ zum Ziel gesetzt haben.

Seit dem Plenum arbeitet das Schweriner Bündnis für Familie erfolgreich in verschiedenen Arbeitsgruppen, die sich um Familienaktionen, Familienfreundlichkeit in der Wirtschaft, Familienprojekte und um die Öffentlichkeitsarbeit kümmern.
So lockte der vom Bündnis organisierte Familientag im Mai trotz des Regens zahlreiche Familien zu den Angeboten und Veranstaltungen der Bündnispartner. Bei der Plakat-Aktion „Was wünschen sich Schweriner Familien“ konnten und können Interessierte Anregungen und Kritik zur Familienfreundlich­keit in der Stadt äußern. Der Aufruf „Familienfreundliche Unternehmen gesucht“ wurde inzwischen gestartet. Derzeit bereitet das Bündnis den Aktionstag im Herbst 2010 vor, bei dem die Aktionen des Bündnisses ausgewertet und der Öffentlichkeit vorgestellt werden sollen. Und: Das Schweriner Bündnis für Familie setzt sich zurzeit dafür ein, dass Familienfreundlich-keit und Familienförderung auch im Leitbild der Stadt einen angemessen Raum bekommt. „Familien sind die Zukunft von Schwerin“, so Christine Dechau. „Daher werden wir uns auch weiterhin einmischen und mit Aktionen und Veranstaltungen auf das Schweriner Bündnis und auf Familien aufmerksam machen.“

Foto: Bärbel Wieckert, Monika Schmidt (von links) und Amelie Holst (re.) haben Michaela Ludmann (2. V. re.) Blumen zum Abschied vom Schweriner Bündnis für Familie überreicht. (CD)


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