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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Schwerinerinnen und Schweriner wieder beim Fahrradklimatest gefragt

Teilnahme noch bis 30. November möglich

© ADFC

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Wer fährt in welchem Alter Rad? Wird viel für das Radfahren geworben? Wie sicher fühlt man sich als Radfahrer? Sind Radwege angenehm und komfortabel zu befahren? Noch bis zum 30. November können sich Bürgerinnen und Bürger zum Fahrradklima in der Landeshauptstadt äußern. Die Stadt nimmt mit der Umfrage unter www.fahrradklima-test.de. bereits zum dritten Mal am Fahrradklima-Test teil, zum dem der ADFC alle zwei Jahre aufruft. 2014 wurde die Stadt Schwerin beim ADFC Fahrradklima-Test in ihrer Stadtgrößenkategorie als deutschlandweiter Aufsteiger ausgezeichnet. „Unser Abschneiden bei diesem bundesweiten Stimmungsbarometer ist ein deutliches Zeichen dafür, dass das Radfahren wesentlich populärer geworden ist und die Interessen der Radfahrer im Schweriner Stadtverkehr deutlich positiver wahrgenommen werden. Und natürlich ist das auch ein Ansporn für unsere Verkehrsplaner“, sagt Bau- und Verkehrsdezernent Bernd Nottebaum. Mehr als 220 Bürgerinnen und Bürger haben 2014 die Fragen des ADFC beantwortet. Nun gibt es erneut die Gelegenheit, das Fahrradklima in Schwerin zu bewerten. Insgesamt sind es 27 Fragen, die man ganz einfach im Schulnotensystem beantworten kann.

Wo die Stadt in Sachen Radverkehr steht und welche Verbesserungen nötig sind, darüber berät zweimal im Jahr das Fahrradforum der Landeshauptstadt, das die Umsetzung des Radwegekonzeptes 2020 aktiv begleitet. Fortschritte konstatiert der ADFC z.B. Fahrradabstellplätzen, Schrottfahrrädern und der Bürgerbeteiligung: So sind im Laufe der Zeit über 1200 Fahrradständer in Schwerin errichtet worden. Der Kommunale Ordnungsdienst kümmert sich um die Schrottfahrräder an öffentlichen Anlagen. Sie werden entfernt, wenn Eigentümer dies nicht innerhalb einer gesetzten Frist selbst tun. Zum Bau neuer städtischer Radverkehrsinfrastruktur sucht die Stadt die Bürgerbeteiligung, um Konsens mit allen Beteiligten herzustellen.

Im Klimatest 2012 und 2014 wurde die Einbahnstraßenregelung für Radfahrer hoch gelobt. In beiden Fahrradklima-Tests fiel jedoch die Baustellenführung für Radfahrer durch. Aus Sicht des ADFC bedarf es auch aktuell hierzu weiterer Anstrengungen der Verantwortlichen, um Verbesserungen zu erreichen. Dass es geht, zeigten einzelne Baustellen, bei denen Radfahrer vorher gesichert auf die Fahrbahn geführt wurden.

Das Umweltbundesministerium fördert Radwege unter dem Stichwort Mobilwandel. „Breite Wege für schmale Reifen“ so lautet die Botschaft. In diesem Sinne empfiehlt der ADFC, geplante und auf Fahrradforen vorgestellte Erweiterungen von Fahrrad-Infrastruktur auch umzusetzen. Der Fragebogen zum Fahrradklima-Test ist unter www.fahrradklima-test.de zu finden. Mitmachen lohnt sich!

Quelle: LHS/ADFC

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