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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Spende statt Geschenke

WEMAG überreicht Weihnachtsspende an die SOZIUS Kinder- und Jugendhilfe in Schwerin

Diana Kuhrau von der WEMAG überreicht Silke Schönrock von der SOZIUS Kinder- und Jugendhilfe (v. r.) den symbolischen Spendenscheck. Foto: Franziska Hain

Schwerin – Anstatt Geschäftspartnern und Kunden kleine Geschenke zu geben, spendet die WEMAG in diesem Jahr wieder das Geld gemeinnützigen Einrichtungen. 1.500 Euro überreichte WEMAG-Pressesprecherin Diana Kuhrau der SOZIUS Pflege- und Betreuungsdienste Schwerin gGmbH, die sich im Demmlerhaus seit mehr als 70 Jahren um Kinder und Jugendliche kümmert, die für eine bestimmte Zeit nicht bei ihren Familien leben können. „Mit unserer Weihnachtsspende möchten wir das Engagement der SOZIUS Kinder- und Jugendhilfe und vor allem deren vielen Mitarbeitern würdigen, die Kindern in schwierigen Situationen ein Zuhause geben“, sagte Kuhrau bei der symbolischen Scheckübergabe am 30. November im Demmlerhaus.

„Das ist eine ausgesprochen großzügige Geste, die direkt bei unseren Kindern und Jugendlichen ankommen wird“, sagte Silke Schönrock Abteilungsleiterin der SOZIUS Kinder- und Jugendhilfe. „Mit dem Geld können den Kindern und Jugendlichen kleine Wünsche erfüllt und gemeinsame Erlebnisse ermöglicht werden. Viele von ihnen kommen aus Familien, in denen das Geld stets knapp war, und so ist ein gemeinsamer Zoobesuch oder eine Fahrt an die Ostsee etwas ganz besonderes für sie.“

Es ist bereits das sechste Mal, dass der kommunale Energieversorger die Vorweihnachtszeit zum Anlass nimmt, gemeinnützigen Organisationen und Vereinen finanzielle Unterstützung zu geben. Weitere 1.500 Euro erhält am 4. Dezember der Förderverein Kirche und Pfarrhofensemble Cramon e.V. für das Projekt Hörspielscheune.

WEMAG

 


 

Über die SOZIUS Kinder- und Jugendhilfe

Die SOZIUS Kinder- und Jugendhilfe ist Träger von verschiedenen Einrichtungen in Schwerin, in denen Kinder und Jugendliche leben, die zeitweilig nicht bei ihren Herkunftsfamilien wohnen können. Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von Krankheit oder Tod der Eltern, über Vernachlässigung bis hin zu Missbrauch.

Für die Kinder und Jugendlichen stellen die Wohngruppen, in denen sie leben, ein Zuhause auf Zeit dar. In diesen sollen sie die schlechten Erfahrungen und Erinnerungen verarbeiten und vergessen können. Dafür ist es nötig, nicht nur den Alltag so stabil und zuverlässig wie möglich zu gestalten, sondern auch gemeinsame Erlebnisse zu schaffen, an die die Kinder sich noch lange erinnern können und bei denen sie Gemeinschaft und Geborgenheit erfahren.

Diese Erlebnisse können jedoch nur über Spenden finanziert werden. Daher sind Spenden immer herzlich willkommen, weil sie ganz konkret den Kindern und Jugendlichen, die in ihrem Leben bereits viele schlechte Erfahrungen gemacht haben, zugutekommen.


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