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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Sportwoche der Montessori-Schule bietet Einblick in acht Sportarten

Von der Judomatte bis zum Tanzparkett

Ein Körper wirbelt durch die Luft, mit lautem Knall schlägt die Hand von Niklas Nietz auf die Matte, ein Raunen geht durch die Reihen der kleinen Zuschauer. Das Schnuppertraining mit Reaktionstraining mit Matthias Hermann: Wer schafft es, seine Hand rechtzeitig in Sicherheit zu bringen?Judokas des Polizeisportvereins (PSV) war eine von acht Möglichkeiten für Montessori-Schüler, bei ihrer Sportwoche die ganze Vielfalt des Sports zu erleben.

Ungläubig schauen die fünfzehn Schüler den weiß und blau gekleideten Kämpfern zu. „Das tut doch weh“, flüstert es aus den Reihen und Trainer Matthias Hermann lächelt ihnen entgegen: „Beim Judo lernt man so zu fallen, dass es eben nicht wehtut“, erklärt er und lässt die Montessori-Schüler des Diakoniewerks Neues Ufer gleich einmal zur so genannten Fallschule antreten. Zusammen mit sechs Judokas vom Sportgymnasium können die Kinder einmal ausprobieren, wie es ist, vorwärt, rückwärts und seitwärts mit lautem Knall auf der Matte zu landen, den Gegner in die Festhalte zu nehmen, oder bei Reaktionsspielen die Aufmerksamkeit zu schulen.

Der Tag in der Judohalle des PSV ist eine von insgesamt acht verschiedenen Station der Montessori-Sportwoche, deren Ziel es ist, den Kindern Lust auf Bewegung zu machen. „Jeder kann hier eine Sportart für sich finden“, erklärt Sportlehrer Fred Vorfahr, „eine Sportart, die passt. Nur so kann man Kinder langfristig für den Sport begeistern.“

Tennis, Badminton, Tanzen, Voltegieren, Golf, Inline-Skaten und Aikido im Dojo von Pierre Congard, standen in diesem Jahr noch zur Auswahl.
Zum Abschluss der Sportwoche ging eine ganze Schule auf die Jagd nach dem Laufabzeichen des Deutschen Leichtathletikverbandes: Von den 140 gestarteten Schülern erreichten alle mindestens die bronzene Variante.
Für dieses Abzeichen galt es 15 Minuten zu laufen, für Silber 30 und für Gold 60 Minuten. Rund 60 Schüler konnten sich am Ende sogar das goldene Abzeichen an ihre Brust heften.


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