SSC besiegt den VC Wiesbaden mit 3:1

Nach einer indiskutabelen Leistung im 1. Satz konnte sich der SSC im weiteren Spielverlauf steigern und den VC Wiesbaden mit 3:1 ( 24:26, 25:12, 25:13, 25: 21) bezwingen.

 

Schwerin (WG): Der SSC ließ sich im 1. Satz vom VCW regelrecht überrollen und fand nie ein Mittel gegen die agressiv angreifenden Gäste. Erst im Laufe des Spiels konnten sich die Schwerinerinnen stabilisieren und den Gegner in die Schranken weisen. Durch das 3:1 bleiben die drei Punkte in Schwerin. Der SSC bleibt somit nach Abschluss der Hinrunde Tabellenführer.

SSC vs. VCW, Spielszene Satz 1. Foto: P. Bohne
SSC vs. VCW, Spielszene Satz 1. Foto: P. Bohne

1. Satz: Diesen Satz benötigte der SSC zum Aufwachen. Es lief überhaupt nichts rund. Eine äußerst schwache Leistung zeigte Lousi Ziegler, die den Hauptanteil an der Satzniederlage hatte. Es wäre besser gelaufen, wenn der Trainer sie zu diesem Zeitpunkt aus dem Spiel genommen hätte. Die Gäste setzen von Beginn an den SSC mit agressiven Angriffen so unter Druck, dass sich die Fehler häuften. Über die Stationen 6:10, 10:15, 16:20 sah Wiesbaden schon wie der sichere Satzgewinner aus. Schwerin konnte aber noch zum 23:23 ausgleichen und sogar 24:23 in Führung gehen. Doch das verlieh keine Sicherheit. Durch einen technischen Fehler verlor der SSC mit 24:26.

2. Satz: Dieser Satz wurde vom SSC dominiert; jetzt war man hellwach und nutzte konsequent seine Chancen. Lousi Ziegler hatte ihre Schwächephase überwunden und avancierte neben Jennifer Geerties und Tabitha Love zur aktivsten Spielerin. Der VCW hatte nie die Spur einer Chance. Denise Hanke war es schließlich vorbehalten, den 1. Satzball zum 25:12 zu verwandeln.

3. Satz: Dieser Satz war wieder eine eindeutige Angelegenheit für den SSC. Schnell hatte man sich auf 10:2 abgesetzt. Tabitha Love (wurde als wertvollste Spielerin geehrt) und Anja Brandt waren hier die Aktivposten. Über 15:5, 20:9 hatte Schwerin beim 24:12 Satzball. Der zweite konnte dann zum 25:13 verwndelt werden, als VCW-Angreiferin Elena Steinemann ihre Aufgabe ins Aus setzte.

 

SSC vs. VCW, Spielszene Satz 2. Foto: P. Bohne
SSC vs. VCW, Spielszene Satz 2. Foto: P. Bohne
Spielszene Satz 3, Matchball Lousi Souza Ziegler (1); Foto: P. Bohne
Spielszene Satz 3, Matchball Lousi Souza Ziegler (1); Foto: P. Bohne
SSC vs. VCW, Spielszene Satz 4 - Matchball Lousi Ziegler (1). Foto: P. Bohne
SSC vs. VCW, Spielszene Satz 4 – Matchball Lousi Ziegler (1). Foto: P. Bohne

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Satz: Hier ging es noch einmal spannend zu. Schwerin ging zwar 6:2 bzw. 8:4 in Führung, konnte daraus aber keinen Nutzen ziehen. Wiesbaden ging nun seinerseits mit 9:8 in Führung und war bis zum 15:15 immer knapp vorn. Im Schlussspurt war Schwerin erfolgreicher und hatte beim 24:19 Matchball. Den dritten konnte dann Lousi Ziegler zum vielumjubelten 25:21 verwandeln.

Schwerin spielte mit: Ziegler, Hroncekova, Turner, ,Love, Hanke, Brandt, Völker; Geerties
Zuschauer: 1.950

 

Trainerstimmen:

Trainerstimmen, links Gästetrainer Foto: P. Bohne
Trainerstimmen, links Gästetrainer Dirk Groß
Foto: P. Bohne

Dirk Groß, VC Wiesbaden: Glückwunsch an Schwerin. Es hat Spaß gemacht, in dieser tollen Atmosphäre zu spielen. Wir wussten, dass es ein schweres Spiel werden würde und konnten durch unsere agressive Spielweise den 1. Satz gewinnen. Leider konnten wir das nicht durchhalten, obwohl der 4. Satz nocheinmal spannend wurde.
Felix Koslowski, SSC: Wiesbaden war der erwartet schwere Gegner. Im 1. Satz waren wir nicht präsent und haben zu viele Fehler gemacht. Dann konnten wir aber das Spiel bestimmen. Mit den drei Punkten bin ich sehr zufrieden.

1. Satz: 0:1, 24:26, 29 Min.; 2. Satz: 1:1, 25:12, 22 Min.; 3. Satz: 2:1, 25:13, 20 Min; 4. Satz: 3:1, 25:21, 26 Min.


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