SSC besiegt im ersten Saisonheimspiel SV Sinsheim mit 3:1

Im Rahmen der Aktion „Doppelspitze – Zwei Spiele, ein Ticket“ der Volleyball-Damen des SSC und der Post-Handballer besiegte im ersten Spiel der SSC im Bundesligapunktspiel den SV Sinsheim nach schwachem Spiel mit 3:1.

Schwerin (W.G.): Diese Form der Zusammenarbeit beider Vereine wurde von den Zuschauern gut angenommen. Das Volleyballspiel wollten 1.138 Zuschauer sehen und zum Handballspiel von Post gegen die HSG Nordhorn-Lingen (24:19) waren trotz Eiseskälte 1.749 Zuschauer gekommen.

sscbild1a.jpgBeim Volleyball hatte der SSC mehr Mühe als erwartet, um gegen Sinsheim mit 3:1 (25:9, 22:25, 25:22, 25:18) zu gewinnen. Unerklärlich der Einbruch nach dem deutlichen Satzgewinn im 1. Durchgang. Trainer Tore Aleksandersen war von der Leistung seiner Schützlinge mehr als bedient. Mit solch einer Leistung wird der Kampf um die Meisterschaft kein gutes Ende nehmen (s. Pokalniederlage gegen Stuttgart).

satz1bild2.jpg1. Satz: Hier zeigte der SSC eindeutig, wer Herr im Hause ist. Sinsheim hatte nicht die Spur einer Chance und wurde  förmlich deklassiert. Patricia Thormann und Anja Brandt waren hier die erfolgreichsten Angreiferinnen. Nach gerade 20 Minuten erzielte Anja Brandt das 25:9.

satz2bild3.jpg2. Satz: Nach dem souveränen Durchmarsch im 1. Satz dachten alle, dass es so weitergeht. Aber wieder machte der SSC alles falsch, was es falschzumachen gibt. Es lief nichts mehr zusammen. Auch die gestandenen Spielerinnen wie Nadja Schaus und Vendula Adlerova standen total neben sich und verursachten viele Fehler. Obwohl Schwerin mit 5:1 bzw. 6:2 führte, konnte darauf nicht aufgebaut werden. Beim 11:11 hatte Sinsheim Gleichstand erreicht und gab die anschließende knappe Führung bis zum 25:22-Satzausgleich nicht mehr aus der Hand.

satz3bild4.jpg3. Satz: Hier hatte Sinsheim den besseren Beginn (6:2, 11:6). Beim 13:13 hatte der SSC erstmals Gleichstand erreicht. Endlich konnte sich V. Adlerova besser in Szene setzen und punkten. Beim Stand von 24:21 hatte Schwerin den ersten Satzball. Den zweiten verwandelte P. Thormann zum 25:22. Damit stand es nach Sätzen 2:1.

sinsheimbild1b.jpg4. Satz: Ab dem 4:3 lag Schwerin ständig in Führung. Aber den Zuschauern wurde kein gutklassiges Spiel geboten. Auf beiden Seiten häuften sich die einfachsten Fehler in Annahme und Angriff. Insgesamt hatte der SSC wieder 16 Aufschlagsfehler. Das ist eindeutig zu viel. Über 10:7, 15:11, 20:14 hatte Schwerin beim Stand von 24:18 Satzball. Bereits der erste wurde zum Matchgewinn verwandelt, als Anja Brandt ihren Aufschlag mit einem Netzroller zum Sieg nutzen konnte. Foto (5): P. Bohne

1. Satz: 1:0, 25:9, 20 Min.; 2. Satz: 1:1, 22:25, 26 Min.; 3. Satz: 2:1, 25:22, 28 Min.; 4. Satz: 3:1, 25:18, 25 Min.

Schwerin spielte mit: Adlerova, Schaus, Thormann, Kauffeldt, Hanke, Brandt; Völker; Thomsen, Retzlaff, Frick

Trainerstimmen:
Rudi Sonnenbichler, SV Sinsheim: Glückwunsch an Schwerin zum Sieg. Das Spiel stand auf keinem hohen Niveau. Auf beiden Seiten wurden viele individuelle Fehler gemacht. Nach dem schwachen 1. Satz konnten wir uns steigern und waren fast gleichwertig. In Ansätzen bin ich mit dem Spiel zufrieden.
Tore Aleksandersen, SSC: Ich kann mit meiner Mannschaft nicht zufrieden sein. Allein 27 Aufschlag- und Annahmefehler sagen alles. Nach gutem 1. Satz haben wir uns das Leben unnötig schwer gemacht. Mit den 2 Punkten bin ich zufrieden, aber nicht mit dem Spiel.


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