SSC verliert das Pokalhalbfinale mit 2:3 gegen den Dresdner SC

Nach dem 3:1-Sieg im Punktspiel war innerhalb von 3 Tagen der Dresdner SC wieder Gast im Pokalhalbfinale. In der wiederum ausverkauften Volleyballhalle (ca. 850 Zuschauer) hatte diesmal Dresden das Quentchen mehr Glück und konnte mit 3:2 in das Pokalfinale am 07.03.2010 in Halle/Westf einziehen.

Schwerin (WG): Wieder sorgten die Fans aus beiden Lagern für die richtige Stimmung. An der mangelnden Unterstützung lag es also nicht, dass das Pokalfinale ohne den SSC stattfindet.

20091230sscbild1roll.jpg1. Satz:
Das 4:3 war die einzige Führung für den SSC in diesem Satz. Beim Stand von 10:17 war eine gewisse Vorentscheidung für den DSC gefallen. Auch beim 14:20 sah es noch nicht viel besser aus. Doch plötzlich wachte der SSC auf und konnte Punkt für Punkt aufholen. Beim Stand von 23:23 war Gleichstand erreicht. Doch wiederum gelang es nicht, Dresdens gefährlichste Angreiferin Saskia Hippe auszuschalten. Sie machte stets die entscheidenden Punkte. Sylvia Roll mit einem Annahmefehler besiegelte schließlich den 24:26-Satzverlust.

2. Satz:
Auch dieser Satz verlief äußerst spannend. Bei ständig wechselnden Führungen konnte sich Schwerin dann auf 20091230sscbild2kestner.jpg 18:14 bzw. 20:16 absetzen. Doch leider verlieh das nicht die nötige Sicherheit. Leichte Fehler häuften sich, so dass Dresden wieder Oberwasser gewann. Hinzu kamen noch zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen. Die völlig überforderte Lisa Thomsen machte mit einem Annahmefehler das 23:25 perfekt. Damit lag der SSC 0:2 hinten.

20091230sscbild3jahns.jpg3. Satz:
Jetzt musste der SSC alles geben, um nicht vorzeitig auszuscheiden. Plötzlich hatte man den Gegner im Griff. Unaufhaltsam zog Schwerin davon. Die eingewechselte Anja Brandt erzielte das 25:13. Damit stand es nach Sätzen 1:2.

4. Satz:
Auch in diesem Satz dominierte der SSC. Dresden war chancenlos. So war es Caroline Wensink vorbehalten, den20091230sscbild4.jpg Punkt zum 25:13 zu machen. Damit war Satzausgleich erreicht und der Tie-Break musste entscheiden.

20091230sscbild5sscblock.jpg5. Satz:
Normalerweise hätte Schwerin das größere Selbstvertrauen haben müssen nach den klaren Satzgewinnen. Bis zum 5:2 sah auch alles so aus. Doch aus unerklärlichen Gründen ging ein Riss durchs Spiel. Beim 7:7 hatte Dresden Gleichstand erreicht und lag bis zum 11:12 immer einen Punkt voraus. Die Vorentscheidung fiel, als Maja Pachale ihren Angriff ins Aus zum 11:14 setzte. Zwar konnten Maja Pachale und Sylvia Roll noch einmal auf 13:14 verkürzen, doch einmal mehr war es wieder Saskia Hippe, die das entscheidende 13:15 erzielte. Damit hatte Dresden 3:2 gewonnen und darf zum Pokalfinale nach Halle/Westf. fahren. Damit ist für den SSC der erste Traum geplatzt. Jetzt bleibt nur noch die Meisterschaft und der EC-Pokal. Foto (6): P. Bohne

1.Satz: 0:1, 24:26, 25 Min.; 2. Satz: 0:2, 23:25, 30 Min.; 3. Satz: 2:1 25:13, 21 Min.; 4. Satz: 2:2, 25:13, 22 Min.; 5. Satz: 2:3, 17 Min.
Zuschauer: 850

Schwerin spielte mit: Jans, Pachale, Retzlaff, Thormann,  Hanke, Wensink, Thomsen; Roll, Kauffeldt, Kasperski, Brandt

Trainerstimmen; Alexander Waibl, Dresdner SC:20091230sscbild6pk.jpg
Ich bin unheimlich stolz auf meine Mannschaft. Diesen Sieg hätte ich nicht erwartet. Wir waren bestens motiviert, da ganz Dresden hohe Erwartungen in uns gesetzt hat. Wir haben die beste Mannschaft der Bundesliga geschlagen.

Edwin Benne, Schweriner SC:
Wir haben leider nicht unsere beste Leistung gezeigt. Im 5. Satz haben wir schwach gespielt. Wir haben ein spannendes Spiel gesehen. Unser Ziel, das Pokalfinale, haben wir verfehlt.

Zuletzt aktualisiert am 20. November 2022 um 23:51 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

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