Staatstheater Schwerin mit erfolgreicher Premiere

Schwerin feierte erfolgreiche Premiere der neuen Spielzeit … 

 Mit Heinrich von Kleists meistgespieltem Werk „Das Käthchen von Heilbronn oder Die Freuerprobe“ begann „de facto“ die neue Spielzeit 2007/08 am Mecklenburgischen Staatstheater.

Szenenfoto Käthchen von Heilbronn ...Vor ausverkauftem Haus konnte dabei die Hauptdarstellerin Charlotte Sieglin als Käthchen herausragend überzeugen.

Die 28jährige Künstlerin hatte seit 2004 ein Engagement am Schauspielhaus Bremen, bevor sie nach Schwerin wechselte.

Schwerins Schauspieldirektor und Regisseur des aktuellen Stücks bewies mit der Wahl Sieglins wieder einmal ein „glückliches Händchen“.

Das Staatstheater Schwerin hat derzeit jedenfalls mit Charlotte Sieglin eine ausdrucksstarke und eindringlich spielende Schauspielerinnen „im Aufgebot“ !

Überzeugend war auch der „Neue“ in Schwerin, This Maag, als „Friedrich Wetter, Graf vom Strahl“.
 
Das Thema von Kleists Stück, die Unabdingtheit der Liebe, ist ohnehin „zeitlos“, fand aber gerade in Schwerin 2007 eine interessante Umsetzung.

Das Staatstheater Schwerin will 2007/08 – nach eigenem Anspruch – an den Erfolg der letzten Spielzeit anknüpfen, als 200000 Zuschauer zu den verschiedenen Aufführungen strömten.

Damit ist das Staatstheater Schwerin die „Bühne“ in M-V mit dem größten Zuspruch.

Und das soll natürlich in den kommenden zwölf Monaten so bleiben.

„Das Käthchen von Heilbronn“ war ein „erster Schritt“ dorthin !

Info: In einen historischen Dramen, v. a. dem „großen historischen Ritterschauspiel“: Das Käthchen von Heilbronn (gedruckt 1820) und in Prinz Friedrich von Homburg (Uraufführung und gedruckt 1821),  läßt Kleist das Individuum frei von gesellschaftlichen Konventionen allein dem eigenen Gefühl folgen.

Die Uraufführung war am 17.März 1810 am Theater an der Wien.

Zum „Kassenschlager“ avancierte das Werk erst in den vielen Bearbeitungen, in denen es bis Ende des 19. Jahrhunderts zigfach wiedergegeben wurde. Besonders Kunigundes Geheimnis und Käthchens Herkunft mißfielen dem prüden Zeitgeschmack. Eine angenehme Ausnahme bildeten die Aufführungen der Schweriner Schauspielgesellschaft ab 1818 in Schwerin, Güstrow, Rostock, Doberan, Wismar, Ludwigslust.

M.Michels / P.M.

Foto: Staatstheater Schwerin

 Weitere Vorstellungen sind am 8.9.07 und 9.9.07 !


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