Staatstheater Schwerin: Wiederaufnahme „Eugen Onegin“

Anlass ist der 175. Geburtstag von Peter Tschaikowski

Schweriner Inszenierung der Oper ''Eugen Onegin'' (Foto: Silke Winkler)Peter Tschaikowskis, dessen Geburtstag sich im April 2015 (nach dem julianischen Kalender am 7. Mai 2015) zum 175. Mal jährt, war schon zu Lebzeiten eine Legende. Das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin nimmt aus Anlass seines Geburtstags mit „Eugen Onegin“ eines seiner berühmtesten Bühnenwerke wieder in den Spielplan auf und bietet Besuchern für die Nachmittagsvorstellung am Sonntag, den 3. Mai um 15 Uhr als „Geburtstagsrabatt“ zwei Karten zum Preis von einer an.

Weit über die Grenzen seines Landes hinaus berühmt, war Peter Tschaikowski ein Künstler voller Geheimnisse und Widersprüche, dessen mysteriöser Tod bis heute Autoren, Wissenschaftler und Musikfans gleichermaßen beschäftigt. Er hinterließ seiner Nachwelt große Sinfonien, Opern und die wohl beliebtesten Ballettmelodien aller Zeiten, die heute allesamt zum Standardrepertoire des internationalen Kulturbetriebs zählen. „Ich spreche in der Sprache der Musik“, schrieb Peter Illjitsch Tschaikowski über sich selbst. Und was würde passender sein, als ihn anlässlich seines Geburtstages mit seiner großen Oper „Eugen Onegin“ auf der Bühne des Mecklenburgischen Staatstheaters zu feiern?

Neben Premierenbesetzung Remo Tobiaz als Eugen Onegin wird in dieser Spielzeit in der Rolle der Tatjana die Sopranistin Márta Kosztolányi debütieren, die im Zentrum der Handlung steht. Eine schwärmerische, zur Melancholie neigende junge Frau, die sich in den dandyhaften und erklärten Zyniker Eugen Onegin verliebt. Dieser weißt sie erst zurück, verliebt sich aber Jahre später in die attraktive, selbstsichere und mittlerweile verheiratete Frau. Sie gesteht ihm, dass sie nie aufgehört habe, ihn zu lieben. Trotzdem bekennt sie sich zu ihrer Ehe und lässt Onegin zerstört zurück.

Der Regisseur Georg Rootering, der als nächstes die Oper „La Traviata“ bei den Schlossfestspielen Schwerin 2015 inszeniert, hat mit „Eugen Onegin“ zum ersten Mal am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin Regie geführt. Im vergangenen Jahr hat er die Oper „Nabucco“ erfolgreich bei den Schlossfestspielen Schwerin auf die Open-Air-Bühne gebracht. Er begann seine Theaterlaufbahn am Opernhaus Zürich und bei den Salzburger Festspielen, wo er u.a. mit Herbert von Karajan, Götz Friedrich, Nikolaus Lehnhoff und Otto Schenk zusammenarbeitete. 1981 gab er sein Regie-Debüt mit Verdis „Rigoletto“ in Bremerhaven. Feste Engagements führten ihn an die Bayerische Staatsoper München, die Wiener Staatsoper, das Aalto Theater Essen, das Stadttheater Würzburg sowie an das Theater am Kirchplatz in Schaan (Liechtenstein). Neben Gastprofessuren u.a. in Helsinki und München ist er als freischaffender Regisseur für Musiktheater und Schauspiel europaweit tätig.

Kartentelefon: 0385 / 5300 – 123; kasse@theater-schwerin.de


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