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Trainieren wo die Sonne aufgeht

Mit einem Trainingslager in Japan steht für Volleyball-Erstligist Schweriner SC das Highlight der aktuellen Saisonvorbereitung auf dem Plan

Nach abwechselungsreichen ersten Wochen der Vorbereitung  (hier beim Kanufahren) wird beim Trainingslager in Japan der Volleyball im Mittelpunkt stehen. Foto © ssc

Nach abwechselungsreichen ersten Wochen der Vorbereitung (hier beim Kanufahren) wird beim Trainingslager in Japan der Volleyball im Mittelpunkt stehen. Foto © ssc

Zwölf Tage, zwei Städte, jeden Tag Training und Spiele: Wenn der Schweriner SC am 14. September ins Trainingslager gen Japan aufbricht, nimmt die Saisonvorbereitung der Volleyballdamen deutlich Fahrt auf. Die Reise ins Land der aufgehenden Sonne, konkret nach Osaka und Nagoya, soll mit täglichen Trainingseinheiten und viel Spielpraxis erste echte Drucksituationen simulieren, das zwölfköpfige Team von Chefcoach Felix Koslowski fordern und formen.

Seit Mitte August trainieren die Volleyballerinnen zusammen, haben sich dabei unter anderem auch am Golfen, Klettern und Judo probiert. Was nach Spiel und Spaß klingt, ist ein gut durchdachtes Konzept: „Zum einen helfen solche Aktivitäten außerhalb der Halle, dass die Mannschaft sich besser kennenlernt und zusammenfindet“, erklärt Koslowski. „Aber man braucht solchen Ausgleichssport auch, damit nach Monaten voller Volleyballtraining nicht die Lust aufs Spielen weg ist, wenn die Saison endlich losgeht. Struktur und feste Abläufe sind schon wichtig für die Sicherheit, aber man muss aufpassen, dass es nicht zu stupide wird. Man braucht auch mal neue Impulse.“ Die hat der Trainerstab sorgfältig ausgewählt – welcher Sport eignet sich, wo sind die Bewegungsabläufe ähnlich, was bringt auch was. Mit dem bisherigen Fitnessstand seiner Mannschaft ist Felix Koslowski denn auch zufrieden: „Die Spielerinnen sind auf einem guten Leistungsniveau, wir haben keine groben Aussetzer. Jetzt geht es daran, an den Kleinigkeiten zu feilen.“

Dass noch eine dreizehnte Spielerin dazu stößt, schließt der Cheftrainer nicht aus, ein Muss sei das aber nicht: „Die Planung ist eigentlich abgeschlossen, wir haben einen sehr guten Kader. Nur, wenn sich noch jemand anbieten würde, der uns qualitativ und menschlich wirklich voranbringt, wäre das eine Überlegung wert. Wir behalten das im Auge, aber jetzt ist der Markt sowieso praktisch leer.“

 

kawi

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