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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

UB-Fraktion begrüßt B-Plan-Vorhaben „Warnitzer Feld“

Städtische Infrastruktur muss mit Einwohnerentwicklung Schritt halten

Die Fraktion UNABHÄNGIGE BÜRGER unterstützt die Pläne für den Bebauungsplan Nr. 118 „Warnitzer Feld“. Trotz Bedenken gegen die anhaltendenden Flächenversiegelungen in der Stadt hat die Fraktion dem Aufstellungsbeschluss in der letzten Sitzung des Hauptausschusses vor der Sommerpause zugestimmt. Die Nachfrage nach Bauland in der Landeshauptstadt sei anhaltend hoch.

„Wir begrüßen die Entwicklung in Warnitz. Durch das neue Wohngebiet wird es nicht nur einen Zuwachs an Einwohnern geben, sondern unser Stadtteil wird aufgewertet und findet künftig hoffentlich mehr Beachtung bei städtischen Entscheidungen“, so UB-Mitglied zugleich Warnitzer Ortsbeiratsvorsitzende, Heike Ehrhardt. Anregungen des Ortsbeirates seien bei der Vorstellung des Vorhabens positiv von der Verwaltung aufgenommen worden. Dazu gehören die bessere Anbindung an den ÖPNV, die Begrünung von Dächern oder auch die Möglichkeit, preiswerte und altersgerechte Wohnungen für Senioren des Ortsteils zu errichten. „Ich hoffe nun darauf, dass sich Vieles davon im B-Plan wiederfindet“, sagte die Warnitzerin Ehrhardt.

Für die Fraktion sei zudem außerordentlich wichtig, dass sich die Stadt das Vorkaufsrecht für das Plangebiet sichert; derzeit gehört es noch mehreren privaten Eigentümern. „Die Stadt sollte die Bauflächen selbst erschließen und vermarkten. So können die Grundstückspreise moderat gestaltet werden, damit das Bauland auch für junge Familien erschwinglich ist und diese zum Bauen nicht in die Umlandgemeinden abwandern“, so UB-Mitglied und Umweltausschussvorsitzender Manfred Strauß.

Ein besonderes Augenmerk muss nach Auffassung der UNABHÄNGIGEN BÜRGER darauf gelegt werden, dass mit einem Einwohnerzuwachs am Stadtrand auch die erforderliche Infrastruktur Schritt hält. „Wir haben bereits beim neuen Baugebiet in Wickendorf darauf hingewiesen, was auch für Warnitz gilt: Einwohnerzuwachs muss einhergehen mit mehr städtischer Infrastruktur. Es braucht also nicht nur Eigenheimplätze, sondern neben einer attraktiven Anbindung an den Nahverkehr auch Einkaufsmöglichkeiten, Bildungs- und Begegnungsstätten, medizinische Versorger und dergleichen. Ob dies u.a. alles beim nahe gelegenen Margaretenhof ausreichend vorhanden ist oder welche Veränderungen des Umfeldes nötig wären, muss bei der Planaufstellung mit untersucht werden“, erklärten Ehrhardt und Strauß.

Quelle: Fraktion Unabhängige Bürger


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