UB-Fraktion kritisiert Verkehrslösung in der Hagenower Straße

Dr. Wolfgang Leist: Hin und Her wirft denkbar schlechtes Licht auf die Verwaltung

Wolfgang Leist (Foto: LHS)Die Fraktion Unabhängige Bürger in der Schweriner Stadtvertretung kritisiert die unzureichenden Vorbereitungen der Verwaltung bei der Neugestaltung der Kreuzung Mettenheimerstraße / Hagenower Straße. Die jetzige Regelung, zunächst wieder zur ursprünglichen Vorfahrtsregelung zurückzukehren und dann ein neues Konzept vorzubereiten, zeige, dass die Verwaltung von Anfang geschludert habe. „Das jetzige Hin und Her wirft ein denkbar schlechtes Licht auf die Verwaltung. Sie hatte nämlich die Vorfahrtsregelung geändert, ohne die Rechtslage zu prüfen und die notwendige Zustimmung des Landesamtes für Verkehr einzuholen“, stellt Dr. Wolfgang Leist fest. Das stellvertretende UB-Mitglied im Bauausschuss hatte schon kurz nach der ersten Vorfahrtsänderung auf mögliche Unfallgefahren hingewiesen, die sich dann auch später bewahrheitet hatten.

Die Unabhängigen Bürger begrüßen es, dass nunmehr neue Vorschläge erst mit dem Ortsbeirat und der interessierten Öffentlichkeit abgestimmt werden sollen. Ob sich allerdings angesichts der bisherigen Verkehrsströme überhaupt die Vorfahrtsregelung ändern lasse, müsse abgewartet werden. Die Unabhängigen Bürger wollen den Prozess kritisch begleiten und insbesondere darauf drängen, dass der derzeit unterbrochene Radweg entlang der Hagenower Straße wieder genutzt werden kann. Nicht zuletzt müsse im Anschluss auch die Verantwortlichkeit der zuständigen Mitarbeiter im Hinblick auf mögliche Schadensersatzpflichten für die bisherigen Kosten der Änderung untersucht werden.

Quelle: UB Schwerin


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