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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Uferbefestigung am Pfaffenteich fertig

Schwerins „Binnenalster“ erneuert

Das Nordufer am Schweriner Pfaffenteich ist neu gestaltet. „Der Pfaffenteich prägt das innerstädtische Bild der Stadt Schwerin. Als attraktiver Stadtmittelpunkt ist er bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebt zum Flanieren, Genießen und auch Ausruhen. Schwerins „Binnenalster“ ist damit runderneuert“, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Montag in Schwerin bei der feierlichen Freigabe des neugestalteten Nordufers. Baubeginn war Ende März 2010.

Das Wirtschaftsministerium hat die Bauarbeiten mit einem Zuschuss in Höhe von 650.000 Euro aus Mitteln des Zukunftsinvestitionsprogramms MV (ZIP) unterstützt. Insgesamt wurden knapp 800.000 Euro investiert. „Die grundlegende Erneuerung der Uferseite am Spieltordamm war auf Grund von Ausspülungen erforderlich“, sagte Seidel. „Gleichzeitig wurde mit der Uferbefestigung der Nordbereich attraktiv gestaltet.“ Die Uferbefestigung wurde auf einer Länge von rund 190 Metern mit einer Granitkante erneuert.

„Der Pfaffenteich ist neben Schloss und Dom eines der Markenzeichen der Landeshauptstadt“, sagte Seidel. „Was dem Hamburger seine Binnenalster ist, ist dem Schweriner der Pfaffenteich.“ Der Pfaffenteich ist darüber hinaus Austragungsort verschiedener kultureller, sportlicher und touristischer Veranstaltungen. „Drachbootfestivals, Schweriner Altstadtfest sowie Kultursommer, der Unicef-Lauf und Theaterveranstaltungen im E-Werk haben den Pfaffenteich über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht“, sagte Seidel.

Schweriner PfaffenteichUrsprünglich war der Pfaffenteich Teil des Ziegelsees. Durch Aufschüttung des heutigen Spieltordamms wurde der Pfaffenteich vom Ziegelsee abgetrennt. Seinen Namen verdankt er der Kirche, in deren Besitz er lange Zeit war. Georg Adolf Demmler begann 1840 mit den ersten Arbeiten zur Begradigung des Pfaffenteichufers. In dieser Zeit entstanden bekannte Gebäude wie das Arsenal, das alte Fridericianum, das ehemalige Standesamt und das Elektrizitätswerk.

Quelle: WM


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