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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Volleyballsportliche „Kracher“ im Europapokal

Damen des Schweriner SC müssen gegen bärenstarke Italienerinnen ran …

Impressionen vom Kartenverkauf und der Autogrammstunde im Schloßparkcenter Schwerin am 16.FebruarWinter-Zeit 2010 ist nicht nur Olympia-Zeit. Winter-Zeit 2010 ist auch Volleyball-Zeit im Europapokal. Gerade die „Schmetterlinge“ vom Schweriner SC haben am 18.Februar (Hinspiel) und am 24.Februar (Rückspiel) mit Yamamay Busto Arsizio aus Italien einen ganz „schweren Brocken“ vor sich, denn nicht umsonst gilt die italienische Liga und deren Vertreterinnen als die stärksten der Welt.

Aus diesem Grunde machten einige SSC-Spielerinnen, wie Julia Retzlaff, Sandra Gutsche, Lisa Thomsen und Carlijn Jans, am 16.Februar sympathische Europapokal-Werbung – verbunden mit einem preisgünstigen Ticket-Verkauf und Autogrammvergabe – im Schloßparkcenter Schwerin (weiterer Ticket-Verkauf u.a. auch über den Ticket-Service der Kongreßhalle: 0385-76190190).

Impressionen vom Kartenverkauf und der Autogrammstunde im Schloßparkcenter Schwerin am 16.FebruarDabei können die Schwerinerinnen mit viel Selbstbewusstsein in die Begegnungen mit den Italienerinnen gehen: In der ersten Runde des CEV-Pokales 2009/10 bezwangen sie zweimal die Schweizerinnen vom VC Kanti Schaffhausen mit 3:0. Im Achtelfinale verlor das SSC-Team zwar zunächst das Hinspiel gegen Dinamo Bukarest, aber das Rückspiel in der heimischen Sport- und Kongreßhalle vor mehr als 3000 begeisterten Zuschauern gewannen die Schweriner Volley-Damen mit 3:0. Nicht zuletzt sind die Schwerinerinnen Tabellenführer in der Bundesliga.

Aber dennoch: Das Hinspiel in Italien wird ein äußerst schwieriges Unterfangen. Hier gilt, möglichst einen Satz zu gewinnen, alles andere wäre eine Mega-Sensation. Und dann auf die Heimkulisse am 24.Februar hoffen, wenn die SSC-Fans für Stimmung, Trubel und letztendlich (Sieges-)Heiterkeit sorgen – ähnlich wie gegen Bukarest. Sportliche Wunder gibt es ja immer wieder …

Impressionen vom Kartenverkauf und der Autogrammstunde im Schloßparkcenter Schwerin am 16.FebruarÜbrigens: Der CEV-Cup, der seit 2007 ausgespielt wird, ist der zweithöchste europäische Cup-Wettbewerb im Volleyballsport (hinter der Champions League). Von 1972 bis 2000 „firmierte“ dieser unter „Europapokal der Pokalsiegerinnen“ sowie zwischen 2000 und 2007 „nannte“ er sich „Top Teams Cup“.

In der Geschichte dieser genannten Wettbewerbe waren bislang Vereine aus der Sowjetunion (einschließlich Russland) 11 x erfolgreich, gefolgt von Vereinen aus Italien (9 x), Deutschland (6 x), aus Ungarn, der Tschechoslowakei und der Türkei (jeweils 2 x) bzw. aus Belgien, Aserbaidshan, Frankreich, Bulgarien und Spanien (jeweils 1 x).Am erfolgreichsten war bislang Berlin mit vier Erfolgen (SC Dynamo 3 x/CJD 1 x), ZSKA Moskau mit drei Erfolgen, ADK Alma-Ata (Sowjetunion/Kasachstan) mit drei Erfolgen und Modena (Anthesis 2 x/Volley 1 x) mit drei Erfolgen. Neben dem SC Dynamo Berlin (1978, 1984, 1985), CJD Berlin (1993) waren aus deutscher Sicht auch der USC Münster (1992) und natürlich der SC Traktor Schwerin (1975) Pokal-Gewinnerinnen.
Impressionen vom Kartenverkauf und der Autogrammstunde im Schloßparkcenter Schwerin am 16.Februar
– Erfolgreiche Volley-Damen des SC Traktor Schwerin bzw. des Schweriner SC seit mehr als 50 Jahren … Vor 53 Jahren begann der Aufstieg des Schweriner Volleyballsportes, als 1957 die Sektionen Volleyball der BSG Empor Schwerin und der SG Einheit Schwerin-Süd dem SC Traktor Schwerin eingegliedert wurden.

In jenem Jahr fand auch die erste Weltmeisterschaft der Damen statt, die von der Sowjetunion gewonnen wurde. Gerade auch diese internationale Anerkennung des Frauen-Volleyballsportes beflügelte die Entwicklung in Schwerin. So nahm mit Traute Voss 1962 die erste Schwerinerin an einer Volleyball-WM teil. Diese fand in Moskau statt und wurde von den Japanerinnen gewonnen.

Impressionen vom Kartenverkauf und der Autogrammstunde im Schloßparkcenter Schwerin am 16.FebruarZwei Jahre später wurde Volleyball olympisch. Schwerinerinnen prägten danach insbesondere das Volleyball-Geschehen in der DDR. Absolute Highlights stellten jedoch die Europapokalgewinne 1975 (Europapokal der Pokalsieger) und 1978 (Europapokal der Landesmeister) des SC Traktor Schwerin dar. Zudem wurde die DDR-Auswahl sowohl 1983, u.a. mit Andrea Heim, Ute Oldenburg-Steppin mit 426 Einsätzen für die DDR/das vereinte Deutschland, Karla Mügge, Cathrin Heydrich und Martina Schwarz, als auch 1987, u.a. mit Dörte Stüdemann sowie Ute Oldenburg-Steppin – also mit maßgeblicher Schweriner Beteiligung – Europameister ! Das Olympia-Silber 1980 in Moskau von Andrea Heim, Karla Roffeis, Martina Schmidt und Anke Westendorf bedeutete einen weiteren herausragenden Erfolg für die deutsche Volleyball-Hochburg Schwerin.

Namen wie Traute Voss, Anke Westendorf, Karla Roffeis, Ute Oldenburg-Steppin, Dörte Stüdemann, die heutige Leiterin des Schweriner Olympia-Stützpunktes Dörte Techel, beste Spielerin der WM 1986, Ulrike Jurk, Hanka Pachale, Sylvia Roll und viele andere mehr prägten die Schweriner Volleyball-Entwicklung.
Europapokal Volleyball
Trainer wie zum Beispiel Erwin Reichelt, Hardy Hübner, Gerhard Fidelak, Wolfgang Kipf, Michael Schöps, Tore Aleksandersen, Edwin Benne und nun Tore Aleksandersen „zum zweiten“ schrieben ebenfalls maßgeblich den volleyballsportlichen Erfolg in der mecklenburgischen Landeshauptstadt mit sowie fort: 7 DDR-Meistertitel und 7 deutsche Meistertitel sowie 4 DDR-Pokalsiege und 3 DVV-Pokalsiege künden von der Dominanz auf nationaler Ebene. Im Jahr 2007 belegte das SSC-Team außerdem einen dritten Rang im „Top Teams Cup“.

Impressionen vom Kartenverkauf und der Autogrammstunde im Schloßparkcenter Schwerin am 16.FebruarNicht zu vergessen sind die internationalen Erfolge 2009: Der Militär-Weltmeistertitel von Kristin Kasperski und Tina Gollan mit der deutschen Mannschaft sowie die goldenen U 20-Welt-Titelkämpfe für Janine Völker, Berit Kauffeldt und Anja Brandt im jungen DVV-Team.

Bei solchen volleyballsportlichen Erfolgstraditionen sollte das Erscheinen in der Sport- und Kongreßhalle am 24.Februar (Spielbeginn: 19.00 Uhr) eigentlich eine Herzensangelegenheit sein. Denn erfolgreich können die SSC-Spielerinnen nur mit den Schwerinerinnen und Schwerinern sein – und davon gibt es offiziell ja fast 100000 … (SSC-Fans von außerhalb sind natürlich auch herzlich willkommen !).

Text und Fotos: M.Michels


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