Von Pilzen und Dankbarkeit

Katholische Jugend besuchte Naturschutzstation
Am 27. September zogen 65 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulen unseres Stadtteils unter der Leitung der vier Pilzberater Reinhold Krakow, Irena Dombrowa, Elfi Hruby und Brigitte Schurig in den Wald, um Pilze zu sammeln. Diese Pilze wurden in der Naturschutzstation Zippendorf ein Wochenende lang ausgestellt. Außerdem wurde eine köstliche Pilzsuppe gekocht. Am zweiten Projekttag konnten die Kinder an verschiedenen Stationen die Natur mit allen Sinnen entdecken. So war u.a. auf dem Hof der Naturschutzstation eine rasante Pilzrallye möglich. Malbögen zu Pilzen sowie Fühlkästen mit Naturmaterialien und ein Quiz brachten die Köpfe zum Rauchen. Möglich wurde dieses tolle Projekt durch das Förderprogramm „Soziale Stadt“ sowie die Zusammenarbeit zwischen der Katholische Jugend Schwerin und der Naturschutzstation Zippendorf (Heidi Dombrowa). Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns auch bei Bernade Hartrampf-Yovogan von der Caritas für ihre Hilfe bedanken.

Spaß und Dankbarkeit

Aus pädagogischer Sicht ein wertvolles Projekt und auch aus dem religiösen BlickwinkelFrohe Gewinner nach dem Pilzquiz betrachtet, gab das Projekt Anregungen, über Wesentliches nachzudenken. Gerade in der Zeit nach Erntedank hält die Natur alles für einen abwechslungsreichen Speisenplan bereit. Grund genug, dankbar zu sein für Obst, Gemüse, Pilze und Kräuter aus der Natur. Kürzlich wurde ein Text in den Kirchen verlesen, in dem es darum ging, dass zehn Menschen durch Jesus geheilt wurden, aber nur einer zurückkehrte, um sich dafür zu bedanken. Berechtigt stellte Jesus die Frage, wo denn die anderen sind. Ich denke, uns allen werden Dinge zuteil, ob nun Nahrungsmittel, ein Dach über dem Kopf oder ein nachbarschaftliches oder gar freundschaftliches Miteinander im Wohngebiet. Und ich wünsche uns allen, dass wir den Blick für das wie „selbstverständlich“ Geschenkte nicht verlieren. Es gab bei dieser Pilzexkursion roten Wangen von der frischen Luft, und die Kinder hatten viel Spaß beim sportlichen Wettstreit und kreativen Gestalten. Auch das war für uns als Organisatoren Dank für die Arbeit. Angesichts der finanziellen Situation der Kommune ist ein solches gefördertes Projekt ein Zeichen für eine immer noch soziale Stadt Schwerin. Im Namen der Kinder sei hier ein „Dank!“ gesagt.

Michael Jonitz,
Katholische Jugend


Produkttipps

Nach oben scrollen