Wanderausstellung mit Bildtafeln informiert im Schweriner Stadthaus über den Alltag von Frauen im Rotlichtmilieu

Die Ausstellung „Ohne Glanz und Glamour-Prostitution und Frauenhandel im Zeitalter der Globalisierung“ eröffnen am Freitag, den 29. August im Foyer des Schweriner Stadthauses gemeinsam der 1. stellvertretende Oberbürgermeister Dr. Wolfram Friedersdorff und die Parlamentarische Staatssekretärin für Frauen und Gleichstellung Dr. Margret Seemann.

Anke Laschtowitz, die Geschäftsführerin des Landesverbandes der Lesben und Schwulen in Mecklenburg-Vorpommern „Gaymeinsam“ e.V. wird die anwesenden Gäste zeitgleich zu einer Gesprächsrunde einladen.

An der Gesprächsrunde werden neben dem Oberbürgermeister und der Parlamentarischen Staatssekretärin auch Renate Kubbutat (Gesundheitsamt / Amtsärztin der Landeshauptstadt Schwerin), Gabriele Kaufmann (Amt für Ordnung und Umwelt / Gewerbeangelegenheiten- Abteilungsleiterin Gewerbeabteilung), Andrea Eichstädt (Ausländerbehörde) und Ronny Katschmareck (Kriminalpolizeiinspektion 2) teilnehmen. Moderieren wird die Talkrunde die Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Schwerin, Petra Willert.

Den Initiatorinnen ist es gelungen für diese Veranstaltung die Slawistin, Osteuropahistorikerin und Trägerin des Preises „Frauen Europas 2007“, Inge Bell zu gewinnen.

Im Mittelpunkt des ExpertINNengesprächs steht die Sensibilisierung der Menschen für dieses wichtige, leider häufig tabuisierte Thema, wie Opfer von Frauenhandel wirksam unterstützt werden können, wie Netzwerke für Opfer und Aussteigerinnen genutzt werden können, welche Beratungsangebote es gibt. Das Publikum kann gezielt Fragen an die Teilnehmer der Gesprächsrunde richten.

Ziel der Ausstellung ist es, dass sich kritische Auseinandersetzen mit der Thematik Prostitution in unserer Gegenwart. Die Ausstellungs- tafeln informieren mit Textbeiträgen und eindrucksvollen Fotos über das Geschäft mit der „Ware Frau“.

Die Ausstellung ist  vom 29. bis zum 9. September zu den Öffnungszeiten im Stadthaus zu besichtigen. Zusätzliche Führungen für Schul- und Berufsschulklassen werden montags bis freitags von 10 Uhr bis 16 Uhr angeboten. Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos.

Anmeldungen telefonisch unter: (0385) 557554


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