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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Wieder nur Unentschieden für die Grün-Weißen

25:25 gegen den Berliner TSC – Sieg glitt erneut in der Schlussphase aus den Händen

Eigentlich sollte ein Sieg her und eigentlich wäre dieser auch verdient gewesen nach 60 Spielminuten. Jedoch hat sich das Team von Trainer Labs wieder einmal nicht selbst belohnt für diese couragierte Leistung, wieder einmal machte man es am Ende wieder unnötig spannend, diesmal allerdings auch mit Hilfe der beiden Unparteiischen, die an diesem Sonntag vielleicht nicht ihren allerbesten Tag hatten.
Vor allem Juliane Kiewitt musste viel einstecken (Bild: Dietmar Albrecht)Alles lief für die Grün Weißen zunächst nach Plan, gegen eine gut stehende 5:1 Deckung taten sich die Berlinerinnen recht schwer, hatten kaum ein richtiges Konzept. Die Tore der Gäste entstanden in der Phase überwiegend aus Einzelaktionen. Auch die Manndeckung gegen Schwerins Wendy Künzel brachte nicht den Erfolg. Andere, wie Christin Wolter (3 Tore), Juliane Kiewitt (5) und Adriana Celka (7), sprangen für die Spielmacherin in die Bresche und so konnte Schwerin immer wieder vorlegen, die Gäste liefen ständig einem Rückstand hinterher. Die erste Auszeit der Gäste kam folgerichtig bereits nach neun Minuten.
Was man den Gastgeberinnen vorwerfen musste, war die mangelnde Chancenverwertung, denn bereits zu diesem Zeitpunkt hätte man sich deutlicher absetzen können, sogar müssen. So aber scheiterte man entweder an der guten Berliner Torfrau oder man warf den Ball einfach neben oder über das Tor. Nach 30 Minuten reichte es so nur zu einer knappen 11:9-Führung.
Die zweite Hälfte begann aus Schweriner Sicht sehr zielstrebig und erfolgreich. Bis auf 13:9 konnten die Gastgeberinnen vor allem dank einer starken linken Angriffsseite (Celka und Götzke-Wiechert) enteilen. Der TSC jedoch kämpfte und verkürzte auf 14:13, es blieb also spannend. Beim 18:14 war Schwerin wieder enteilt, machte in dieser Phase viel Druck und ließ die Gäste nicht zur Entfaltung kommen. Erst ein Zwischenspurt der Berlinerinnen und einige Undiszipliniertheiten der Gastgeberinnen zwischen der 40. Und 50. Minute ließen die Gäste wieder aufschließen zum 20:20. Von da an war es richtig spannend, ein ständiges Hin- und Her, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Allerdings war es immer wieder der SV Grün Weiß, der vorlegte, so beim 21:20 und beim 23:22. Selbst in Unterzahl in der 60. Minute (Steffi Laas hatte eine Zeitstrafe abzusitzen) konnte Adriana Celka einen Strafwurf versenken zum 25:24, jedoch reichte das nicht, denn der Berliner TSC nutzte seine Überzahl und erkämpfte sich vier Sekunden vor Ultimo einen Strafwurf, der verwandelt wurde und den Gastgeber einen Punkt kostete. Schade, so muß man weiterhin kleine Brötchen backen und nach unten schauen.

Jedoch gibt es in 14 Tage bereits eine neue Chance, sich zwei Punkte zu holen, dann beim Derby in Wismar.
Es spielten: Klasen, Güdokeit; Laas 5, Künzel, Nawrot, Lück, Kiewitt 5, Evangelidou, Wolter 3, Ehlers 1, Götzke-Wichert 4, Celka 7/4

Ralf Grünwald


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