Wirtschaftsbotschaftertreffen in Schwerin

Glawe: Aktive und gut vernetzte Wirtschaftswerbung wird immer wichtiger

In Schwerin haben knapp 60 Unternehmer sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung am Frühjahrstreffen der Wirtschaftsbotschafter teilgenommen. „Die Idee der Wirtschaftsbotschafter ist zu einem Erfolgsmodell in der Praxis geworden. Das zeigt beispielsweise die jüngste Großansiedlung des Nahrungsmittelkonzerns Nestlè in Schwerin. Hier haben sich die Wirtschaftsbotschafter mit großem Engagement eingebracht“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe.

Der Minister dankte den Wirtschaftsbotschaftern Oliver Schindler (Geschäftsführer Sweet Tec) und Waltraud Stolle-Beneke (Geschäftsführerin der Franziska Stolle GmbH & Co. KG) dafür, dass sie aktiv in Gesprächen mit dem Investor Nestlè für den Standort Mecklenburg-Vorpommern geworben haben. „Vor dem Hintergrund der langfristig zurückgehenden Fördermöglichkeiten wird eine aktive und gut vernetzte Wirtschaftswerbung immer wichtiger“, sagte Glawe.

„Der Einsatz von Wirtschaftsbotschaftern als Türöffner und glaubwürdiger Standortpromotor soll noch ausgeweitet werden. Wichtig ist hier auch der Austausch der Wirtschaftsbotschafter untereinander“, so Glawe weiter. Aktuell ist gerade ein für Wirtschaftsbotschafter eingerichtetes Intranet in Betrieb gegangen. Dies ist eine Internetplattform, mit dem die Wirtschaftsbotschafter nicht nur untereinander in einem Forum kommunizieren können, sondern auch zusätzliche Informationen zum Standort Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung gestellt bekommen. Derzeit gibt es 60 Wirtschaftsbotschafter, 38 von ihnen hatten sich zum Treffen angemeldet.

„Viele namhafte Unternehmen – gerade aus der Ernährungsbranche – wie Dr. Oetker, Kühne, Hartinger oder Pfanni haben bei uns im Land investiert“, sagte Glawe. „Mecklenburg-Vorpommern kann mit einer ausgezeichneten Infrastruktur und ausreichend Gewerbeflächen punkten. Herausragende Merkmale im Vergleich zu anderen Bundesländern sind die Gewerbegebiete an der Kaikante und die zentrale Lage im Ostseeraum. Wir haben allerdings noch Potential für weitere Klein-, Mittel oder auch Großinvestitionen“, betonte Glawe. Die Industriedichte in MV liegt mit 28 Beschäftigten je 1.000 Einwohner deutlich unter dem Durchschnitt der neuen Länder von über 40 und noch deutlicher unter dem Bundesdurchschnitt von rund 62.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus MV


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