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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Wittenburger Straße: Neues Sanierungsvorhaben in der Kritik

Bereich zwischen Reiferbahn und Marienplatz soll wieder aufgerissen werden

Hält die neuen Sanierungsvorhaben der Stadtverwaltung für einen Schildbürger-Streich: der wirtschaftspolitische Sprecher der Schweriner Freien Demokraten, Michael Schmitz. (Foto: FDP)Als „Schildbürger-Streich“ bezeichnet der wirtschaftspolitische Sprecher der Schweriner FDP, Michael Schmitz, die neuesten Umbaupläne der Stadtverwaltung in der Wittenburger Straße. Denn diese und ihr Baudezernent Bernd Nottebaum will den erst vor zwei Jahren erneuerten Straßenabschnitt zwischen Reiferbahn und Marienplatz wieder aufreißen. Grund: Im Zuge der aktuellen Bauarbeiten an der Wittenburger Straße sollen die Straßenbahngleise ab der Kreuzung Friedensstraße weiter nach Rechts verlegt werden. Da in naher Zukunft sowiese Investitionen im Bereich Reiferbahn-Lübecker Straße anstünden, wolle die Stadt die Straßenerneuerung in einem Zuge abwickeln. Und dazu gehört auch der Bereich bis hinunter zum Marienplatz. Immerhin habe man Rechtsverkehr in Deutschland, so Nottebaum.

Während die Stadt das Vorhaben damit rechtfertigt, dass bisher wegen der linksfahrenden Straßenbahn ein Gefahrenpotential für Radfahrer bestanden habe und darüber hinaus die Sanierungskosten mittels Fördergelder kleingehalten würden, stößt das nicht nur bei der FDP auf Unverständnis. Immerhin hatten die Arbeiten vor zwei Jahren Kosten in Millionenhöhe verursacht. „Jetzt soll dies alles zerstört werden, nur damit in einer einspurigen Einbahnstraße die Straßenbahn auf der rechten statt der linken Seite fährt – eine unglaubliche Verschwendung“, kritisiert Schmitz.

Warum nicht schon bei der letzten Sanierung an die Umverlegung der Gleise gedacht wurde, versteht man auch bei den Bündnisgrünen nicht. „Von langfristig strategischer und finanziell überlegter Verkehrsplanung kann in Schwerin keine Rede sein“, sagt Arndt Müller, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Schweriner Stadtvertretung. Dies sei ein Irrsinn. „Bereits 2005 – bei einer größeren Schienenbaumaßnahme am Wittenburger Berg – wäre Gelegenheit gewesen, die Schienen anders zu verlegen“, so Müller.

red


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