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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

WM Virus breitet sich aus

84 Prozent der Deutschen sind bereits angesteckt und werden die Fußballspiele im TV anschauen

Schwerin, 09. Juni 2010 – Nur noch wenige Tage, dann steht Deutschland Kopf. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH-Allianz werden 84 Prozent der Deutschen die Fußball WM-Spiele im TV anschauen. Ein spannendes Fußballspiel ist angesagt, eine Freundesrunde hat sich um den Fernseher versammelt. Die Pizza wird ins Haus geliefert. Die Hand greift automatisch zu Bier und Chips. Bei einem Mega-Event wie der WM mit einer Vielzahl von Spielen über vier Wochen läuft so mancher, der sich passiv dem Fußball während der WM ausliefert, Gefahr, sich in ein “Couch-Potato“ zu verwandeln – mit Folgen für die Gesundheit. „Bei einem Speiseplan aus Chips, Pizza, Bier sowie gezuckerten Durstlöschern während der WM nehmen die Kilos schnell zu. Natürlich gehören Essen und der Genuss einfach mit dazu. Doch bereits im Vorfeld kann man einige Dinge beachten, damit die WM nicht zum Eigentor wird“, so Sven Gäsert, Leiter des KKH-Allianz Servicezentrums in Schwerin.


Folgendes sollte besonders beachtet werden:


1. Kartoffelchips und Co.

Kartoffelchips sollte man wegen ihres Fett- und Salzgehalts, auch wenn der Fußball während der WM rollt, vermeiden. Bereits eine Tüte Chips deckt den täglichen Fettbedarf eines Erwachsenen – etwa 70 g. Dazu kommt das Salz. Salz macht auf Umwegen dick, denn es regt den Appetit an und macht durstig. Wer auf Salz nicht verzichten möchte, sollte am ehesten zu Salzstangen greifen. Diese haben kaum Fett. Unser Tipp: Die noch gesündere Variante beim Fußballschauen sind Dinkelbrezeln beispielsweise mit Sesam bestreut. Damit werden ungesunde Komponenten wie Weißmehl, Fett und das Salz erspart. Mit etwas Vorbereitung lassen sich zudem auch gesunde Snacks vor Spielbeginn auf den Tisch zaubern. Beispielsweise Karottensticks mit einem einfachen Avocado-Aufstrich gereicht ermöglichen gesundes Knabbern vor dem Fernsehgerät.


2. Pizza und Co.

Auch zur Fertigpizza aus Weißmehlteig gibt es gesunden Ersatz. Unser Tipp: Vollwert-Pizzaböden (beispielsweise aus Dinkelvollkorn). Diese sind in Bio-Supermärkten erhältlich. Die Böden werden mit Olivenöl beträufelt, dann mit etwas Käse, Schinken und anderen Zutaten belegt. Eine derartige Pizza ist fettärmer und hat zudem den vollwertigen Boden. Wer sich unbedingt Essen ins Haus kommen lassen will, kann auch beim Sushi-Service bestellen. Dank dem Reis tritt sehr schnell ein Sättigungsgefühl ein.


3. Süßigkeiten und Co.

Statt Keksen ist es während der WM sinnvoll, stets die fett- und zuckerärmere Alternative zu wählen. Unser Tipp: Ideal zum Knabbern sind beispielsweise Trockenfrüchte mit Nüssen versetzt. Rosinen haben viele Ballaststoffe und sättigen sehr gut. Bitterschokolade sollte man gegenüber Vollmilchschokolade den Vorzug geben. Ihre löslichen Ballaststoffe verhindern, dass der Blutzuckerspiegel zu schnell rauf- und runtergeht und das Heißhungergefühl einsetzt.


4. Vitamine und Co.

Eine große Portion Salat am Mittag unterstützt in Zeiten erhöhten Snack-Konsums während der WM eine ausgewogene Ernährung. Unser Tipp: Statt mit einem fetten Dressing lässt sich Salat auch mit Olivenöl und Essig schmackhaft zubereiten. Obst zwischendurch hält die Gesundheit bei Laune. Am meisten Vitamine, Mineralien und Spurenelemente enthalten natürlich Obst und Gemüse der Saison!


5. Getränke und Co.

Fußball ohne Bier ist wie Sommer ohne Sonnenschein. Unser Tipp: Wer auf das kühle Bier beim Fernsehschauen nicht verzichten will, sollte zusätzlich viel Wasser trinken. Man ist schneller satt und trinkt nicht so viel. Limonaden, Cola und Eistee sind in der Regel stark zuckerhaltig. Vorsicht auch bei “Wellness-Getränken“. Viele derartige Getränke beinhalten neben Zucker auch Süßstoffe, die im Körper einen Heißhunger hervorrufen. Milchmix-Getränke sind ebenfalls Zucker- und Kalorienfallen. Unser Tipp: Als idealer Durstlöscher dienen Fruchtsäfte, die man im Verhältnis 1:5 mit Wasser verdünnen sollte.


6. Bewegung und Co.

Jede Art der Bewegung ist positiv. Wer beim Fußballschauen während der WM einzelne Muskeln anspannt (progressive Muskelanspannung), tut etwas für den Körper und fällt dabei nicht auf. Unser Tipp: Wenn sich ein begabter Animateur findet, kann man auch in der Gruppe Übungen machen wie beispielsweise die klassischen Kniebeugen.

Weitere Tipps und Informationen zum Thema Ernährung finden Sie auch im Internet unter www.kkh-allianz.de sowie unter www.gesundesleben.at.


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