Zentrales Gebäudemanagement sorgt für positive Klimabilanz

Gebäudesanierungen führen zu hohen Energieeinsparungen

Das Zentrale Gebäudemanagement (ZGM) der Landeshauptstadt hat in den vergangenen fünf Jahren durch Gebäudesanierungen und -modernisierungen fast 6400 Tonnen Kohlendioxyd-Emissionen vermieden. „Die positiven Effekte konnten durch die Umrüstungen im Heizungsbereich von Kohle bzw. Heizöl auf umweltfreundliche Fernwärme und durch energetische Gebäudesanierungen erzielt werden“, erklärt ZGM-Geschäftsführerin Kerstin Schmidt.

Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow, für die der Klimaschutz zu den wichtigen Leitlinien kommunaler Politik gehört, sagte dazu: „Klimaschutz ist immer konkret und es wichtig, dass die Stadtverwaltung dabei mit gutem Beispiel vorn geht. Schließlich gehören die intakte Natur, die gesunde Luft und das saubere Wasser zu den natürlichen Standortvorteilen Schwerins, die es zu bewahren gilt.“

Das Zentrale Gebäudemanagement (ZGM) betreut alle städtischen Verwaltungs- und Schulgebäude, Sportanlagen, die Feuerwehr und die Kulturobjekte. Seit 2008 verfüge es über ein eigenes Energiemanagement, das alle Investitionen, Einzelmaßnahmen, die Gebäudeleittechnik, die Verbrauchsüberwachung  und die Verträge mit Energieversorgern optimiert, so Kerstin Schmidt.

So wurden beispielsweise an der Bertold-Brecht-Schule Dach und Fassaden gedämmt. Das Sportgymnasium und die Nils-Holgersson-Schule wurden mit Einzelraumregelung und Fernüberwachung der Heizungsanlage ausgestattet. Zusätzlich erhielt die gesamte Holgersson-Schule eine bewegungsgesteuerte Lichtanlage, die insbesondere die verbrauchsarme Beleuchtung von Fluren und Treppenhäusern steuert. Die sanierte  Berufsschule Wirtschaft und Verwaltung wurde mit moderner Gas-Brennwerttechnik und einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet.

„Mit unserem konsequenten Energiemanagement schaffen wir Verbrauchs- und Kostentransparenz, erhöhen die Betriebssicherheit und den Komfort für die Nutzer. Ziel ist die Verringerung des Energieverbrauchs und der Kohlendioxyd-Emissionen“, so Kerstin Schmidt.

Derzeit sind knapp 40 Prozent der städtischen Gebäude teilweise oder ganz saniert bzw. modernisiert. Das ZGM hataußerdem 12 kommunale Dachflächen für eine solare Nutzung vermietet. Die erste Anlage auf dem Feuerwehrgebäude in der Graf-York-Straße wurde Ende 2009 von den Stadtwerken Schwerin in Betrieb genommen.
Gleichzeitig soll laut Haushaltsplan 2011 der Landeshauptstadt das Zentrale Gebäudemanagement einen Zuschuss von 15 Millionen Euro erhalten.


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