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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Zukunft erfinden in Ostdeutschland

Vortrag und Gespräch am 1. November mit dem Ostdeutschlandforscher Dr. Rainer Land, Thünen-Institut Bollewick

Im Umgang mit Krisen hat der Osten Erfahrung: Der gesellschaftliche Umbruch nach 1989 brachte nicht nur Verbesserungen, sondern auch ungeahnte ökonomische, demographische und soziale Probleme, für die es bisher kaum befriedigende Lösungen gibt. Wo die große Politik eher ratlos scheint, haben vielfach engagierte Menschen vor Ort die Krise als Herausforderung begriffen und neue Wege beschritten. Abseits der großen Wirtschaftsförderungsstrategien sind sie lokal aktiv und setzen kreativ und unkonventionell Veränderungen in Gang. Beispielsweise entwickeln sie nachhaltige Energiekonzepte und ungewöhnliche Nutzungsideen für leerstehende Häuser oder es geht um Modellversuche mit Bürgerarbeit und Belegschaftsinitiativen zur Übernahme stillgelegter Betriebe.

Die Heinrich-Böll-Stiftung M-V lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung „Zukunft erfinden in Ostdeutschland“ am Montag, den 1. November um 19.30 Uhr in das Schleswig-Holstein-Haus, Puschkinstraße 12, nach Schwerin ein.
Gemeinsam mit dem Ostdeutschlandforscher Rainer Land vom Thünen-Institut Bollewick wollen wir über die Situation in Mecklenburg-Vorpommern sprechen, vor allem in Hinblick auf die Themen Wirtschaft und Erneuerbare Energien. Welche Projekte gibt es im Land? Welche Rolle spielen diese Projekte in der Kommune? Und unter welchen Bedingungen können sie sich entwickeln und vor allem verstetigt werden? Außerdem wird der Landwirt Andreas Tornow zu Gast sein, der sich im Müritzkreis als Fürsprecher von regionalen Wirtschaftskreisläufen versteht. Dr. Rainer Land will die zentrale Frage diskutieren: „Wir müssen ein nachhaltiges Entwicklungsmuster finden. Also wie verbinden wir ökologische, soziale und wirtschaftliche Entwicklungen so miteinander, dass für die Leute eine Lebensperspektive entsteht?“

Zum Referenten:
Dr. Rainer Land, geb. 1952, Studium der Philosophie und Wirtschaftswissenschaften, seit 1998 Arbeiten zu Ostdeutschland und zur Entwicklung der Landwirtschaft und der ländlichen Räume, 2002 Gründung des Thünen-Instituts in Mecklenburg-Vorpommern mit Andreas Willisch.

Termin:
Montag, 01.11.2010
19.30 Uhr
Schleswig-Holstein-Haus, Puschkinstraße 12, Schwerin
Der Eintritt ist frei.


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