Zwei Verkehrsunfälle in Schwerin unter mutmaßlicher Rauschmittelbeeinflussung

In Schwerin ereigneten sich innerhalb von zwei Tagen zwei Verkehrsunfälle, bei denen mutmaßliche Rauschmittelbeeinflussung im Spiel war. Am 17. März fuhr ein 37-jähriger Mann in Schwerin/Wüstmark auf das Fahrzeug eines 57-jährigen Fahrers auf und flüchtete anschließend vom Unfallort. Der Unfallgegner folgte dem Flüchtigen bis zu dessen Wohnung in Krebsförden und rief die Polizei. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 2,61 Promille, woraufhin eine Blutprobe entnommen und der Führerschein des Mannes einbehalten wurde. Sachschäden von ca. 10.000 Euro entstanden, Personen kamen jedoch nicht zu Schaden.

Am 18. März geriet ein 38-jähriger Deutscher auf der Auffahrt zur Umgehungsstraße aus unbekannten Gründen von der Fahrbahn ab und verursachte einen Unfall. Der Fahrer zog sich leichte Verletzungen zu und wurde ins Krankenhaus gebracht. Es gibt Hinweise darauf, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, weshalb auch hier eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt wurde. Der Gesamtschaden beträgt mehr als 45.000 Euro.

Das Kriminalkommissariat Schwerin führt in beiden Fällen die Ermittlungen und es wurden Strafanzeigen erstattet. Der Tatverdächtige des ersten Unfalls besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit, während der Unfallgegner russischer Staatsangehörigkeit ist.

Quelle: Pressestelle Polizeiinspektion Schwerin


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