IHK: Zahl der Ausbildungsplätze konstant

Die Zahl der betrieblichen Ausbildungsverträge erreichte im Bezirk der IHK zu Schwerin mit 1.678 das Vorjahresniveau.

Damit zeigen sich zum ersten Mal deutlich die Auswirkungen der negativen demografischen Entwicklung und dies trotz des doppelten Abiturientenjahrganges.

„Das ist aus unserer Sicht ein sehr gute Ergebnis, wenn man den deutlichen Rückgang der Ausbildungsbewerber betrachtet,“ betonte Klaus-Michael Rothe, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Schwerin. „Es wurden im Vergleich zum Vorjahr nur 87 Verträge weniger abgeschlossen.“

Die Bereiche Handel und Gastronomie sind nach wie vor mit 31 Prozent die Hauptsäulen der Berufsausbildung. Positiv ist die Entwicklung in der Metall- und Elektroindustrie. Hier steigt der Anteil auf 15 %.

In den kommenden Wochen werden den bisher unvermittelten Bewerbern noch freie Ausbildungsplätze angeboten.

Die IHK-Unternehmen der Region Westmecklenburg sind sich ihrer Ausbildungsverantwortung bewusst. Es fällt ihnen aber zunehmend schwerer, geeignete Bewerber für die angebotenen Ausbildungsplätze zu finden. Die vorliegende Bilanz ist das Ergebnis vieler gemeinsamer Vermittlungsaktionen im Frühjahr und Sommer 2008 und verdeutlicht noch einmal die neuen Herausforderungen für die Ausbildungsunternehmen, bereits rechtzeitig Ausbildungsbewerber für das kommende Ausbildungsjahr für sich zu sichern. Aus diesem Grund hat die Schweriner IHK die Initiative mit den Ausbildungsunternehmen gestartet, um Auszubildende der Region für die Region zu sichern und so der Abwanderbewegung entgegen zu wirken. Dies wird in einer sehr engen Partnerschaft mit der Agentur für Arbeit, mit der Handwerkskammer vor allem aber mit den Ausbildungsunternehmen in Westmecklenburg, geschehen.

„Nur durch eine aktive Zusammenarbeit mit den Schulen, einer abgestimmten und koordinierten Arbeit miteinander können wir in Zukunft effektiver für den Fachkräftenachwuchs sorgen“, so Klaus-Michael Rothe abschließend.


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