SSC gewinnt nach dramatischem Kampf gegen Dresden mit 3:2

Das erste Finalspiel um die deutsche Meisterschaft war nichts für schwache Nerven.

0518sscdscbild1ateam.jpgSchwerin (W.G.): Vor der Rekordkulisse von 2.096 Zuschauern bot dieses erste Finalspiel alles, was sich die Fans auf beiden Seiten wünschen konnten. Es war ein munteres Auf und Ab der Gefühle. In einem äußerst spannenden und dramatischen Match konnte sich der Schweriner SC im Tie-Break gegen den Dresdner SC mit 3:2 (25:19, 20:25, 25:14, 21:25, 16:14) durchsetzen. Vor Beginn der Partie wurde Patricia Thormann als wertvollste und beste Spielerin der Volleyball-Bundesliga ausgezeichnet.

0518sscdscbild2afangruppe.jpg0518sscdscbild1bteam.jpg1. Satz: Schwerin begann hellwach und hielt Dresden auf beruhigende Distanz. Mira Topic, Patricia Thormann, Julia Retzlaff und Berit Kauffeldt hatten wenig Mühe, diesen Satz für sich zu entscheiden. Über die Stationen 10:4, 15:8, 20:17 hatte der Schweriner SC Satzball. Bereits den ersten konnte Mira Topic verwandeln, indem sie den gegnerischen Block anschlug und der Ball ins Aus ging.

0518sscdscbild2bfangruppe.jpg2. Satz: Jetzt stand das Spiel unter umgekehrten Vorzeichen. Nach 6:6 gelang dem SSC nicht mehr allzuviel. Es lief überhaupt nicht rund. Dresden gab seine Führung nicht mehr aus der Hand. Über 10:8, 15:12, 20:15, 24:20 wurde bereits der erste Satzball durch Grit Müller verwandelt. Nach Sätzen stand es 1:1.

0518sscdscbild4satz2.jpg3. Satz: Dieser Satz stand wieder eindeutig im Zeichen des SSC. P. Thormann, nadja Schaus, M. Topic und B. Kauffeldt waren die Aktivposten. Ohne große Gegenwehr wurde dieser Satz fast im Schongang entschieden. N. Schaus war es vorbehalten, den ersten Satzball zum 24:14 zu verwandeln.

0518sscdscbild3satz1.jpg4. Satz: Dieser Satz war ein Abbild des zweiten. Dresden verteidigte über die gesamte Satzlänge einen knappen Vorsprung. Auf SSC-Seite lief nicht allzuviel zusammen. Es fehlte die ordnende Hand. Trotz toller Abwehraktionen von Janine Völker ging dieser Satz durch einen technischen Fehler mit 21:25 verloren. Nun musste der Tie-Break entscheiden.

0518sscdscbild6satz4.jpg5. Satz: Jetzt gab es noch einmal Spannung pur. Schwerin konnte mit 5:2, 6:3, 7:4 in Führung gehen. Doch plötzlich ging gar nichts mehr. Dresden konnte vor allem durch Saskia Hippe 10:7 und 11:8 in Führung gehen. Es sah für den SSC gar nicht gut aus. Doch jetzt wurde der Kampf wieder aufgenommen und Julia Retzlaff 0518sscdscbild5satz3.jpgkonnte zum 11:11 ausgleichen und sogar mit 14:13 in Führung gehen. Dresden konnte noch einmal ausgleichen, ehe B. Kauffeldt und J. Retzlaff das vielumjubelte 16:14 erzielen konnten. Damit war das Hinspiel gewonnen und die Fans sangen: „Oh, wie ist das schön“. Nun kann es stolzerhobenen Hauptes zum Rückspiel am Sonnabend nach Dresden gehen. Foto (10): P. Bohne

Schwerin spielte mit: Schaus, Topic, Retzlaff, Thormann, Kauffeldt, Hanke, Völker; Thomsen, Adlerova, Frick, Brandt

Trainerstimmen:
0518sscdscbild7satz5.jpgAlexander Waibl, Dresdner SC: Glückwunsch an Schwerin. Dieses Spiel machte deutlich, wer die beiden besten deutschen Mannschaften sind. Ausschlaggebend waren Kleinigkeiten. Es herrschte eine tolle Atmosphäre in der Halle. Jetzt freuen wir uns auf das Rückspiel. der Heimvorteil wird dann entscheidend sein. Unsere Fans treiben uns zum Sieg.

0518sscdscbild8pk.jpgTore Aleksandersen, SSC: Danke an die Zuschauer für die Rekordkulisse. Heute haben wir viel Glück gehabt. Es waren zu viele Eigenfehler, zu viele Punkte wurden verschenkt. Jedenfalls freuen Wir uns über den Sieg. In dresden wird es hoch hergehen. Vielleicht gelingt uns das gleiche Kunststück wie in Wilsbiburg.

1. Satz: 1:0, 25:19, 27 Min, 2. Satz: 1:1, 20:25, 27 Min., 3. Satz: 2:1, 25:14, 24 Min., 4. Satz: 2:2, 21:25, 28 Min., 5. Satz: 3:2, 16:14, 18 Min.
Zuschauer: 2.096


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