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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Ein Denkmal für Schwerins Blumenfrau

Feierliche Enthüllung des Bertha-Klingberg-Denkmals

Schwerins Ehrenbürgerin Bertha Klingberg wird im Herzen der Landeshauptstadt ein Denkmal gesetzt: Am Mittwoch (2. Juni), nur wenige Tage vor dem großen Festumzug zur 850-Jahrfeier Schwerins, wird die Bronzeskulptur des Bildhauers Bernd Streiter am Bertha-Klingberg-Platz enthüllt. „Bertha Klingberg war ein echtes Schweriner Original. Es hätte sie sicher sehr gefreut, wenn sie den Erfolg der Bundesgartenschau noch miterlebt hätte“, meint Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow.  Für die lebensgroße Skulptur hatte der BUGA-Förderverein zusammen mit den Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen Schwerin mehr als 40 000 Euro Spenden gesammelt. Ein Großteil davon kam durch den Verkauf der 8000 Rosenstöcke aus dem BUGA-Rosengarten auf dem Marstall  zusammen. Der Prignitzer Bildhauer Bernd Streiter zeigt Bertha Klingberg in ihrer Rehnaer Tracht sitzend und mit einem Blumenstrauß in den Händen. „Sie liebte die Blumen und Schwerin. Der vormalige Eingangsplatz der Bundesgartenschau ist das Tor zum Schlossgarten und der Schwimmenden Wiese. Es gibt keinen passenderen Platz, um  an unsere Ehrenbürgerin zu erinnern. Ich danke dem BUGA-Förderverein für die tolle Spendenaktion zugunsten des Denkmals“, so die Oberbürgermeisterin, die alle Schwerinerinnen und Schweriner herzlich zur feierlichen Enthüllung des Denkmals einlädt. Die findet am 2. Juni 2010 um 14 Uhr auf dem Bertha-Klingberg-Platz im Beisein des Künstlers Bernd Streiter statt. Zur Veranstaltung hat auch Bertha Klingbergs Neffe Carl Vogt sein Erscheinen zugesagt. Übrigens wird auch das BUGA-Lied an diesem Nachmittag noch einmal erklingen – gesungen vom Schweriner Postchor.

Die Wahl-Schwerinerin Bertha Klingberg wurde am 21.10.1898 in Hamburg geboren. Ihre Liebe zu den Blumen machte sie zu ihrem Beruf und begann mit 14 Jahren die Lehre einer Blumenbinderin. Durch den ersten Weltkrieg verlor sie ihren Ehemann und zog dann mit ihrem Sohn nach Schwerin. Ihren Lebensunterhalt verdiente sie sich durch den Verkauf ihrer eigenen Gartenprodukte. Bis ins hohe Alter stand sie auf dem Schweriner Schlachtermarkt in ihrer „Rehnaer Tracht“. Anfang der 1990er Jahre sammelte sie rund 17000 Unterschriften dafür, dass Schwerin Landeshauptstadt wurde. Bertha Klingberg starb am 07.11.2005 im Alter von 107 Jahren.


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