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Ein Meister des lakonischen Humors im Capitol

Am Dienstag, dem 23.10.2010 um 20.00 Uhr präsentiert das Capitol Horst Evers mit seinem Programm „Schwitzen ist, wenn Muskeln weinen“.

Der Geschichtenerzähler aus Absurdistan
Horst Evers kam 1987 nach Berlin, studierte Publizistik und Germanistik, jobbte als Taxifahrer und Eilzusteller bei der Post, bevor er „Geschichten­erzähler“ wurde.  1990 gründete er zusammen mit fünf Freunden die Text­leseshow  „Dr. Seltsams Frühschoppen“ sowie mit Bov Bjerg und Manfred Maurenbrecher im Jahr 1996 das „Mittwochsfazit“. Regelmäßig steht er bis heute auf Berliner Bühnen und trägt dort seine Texte vor. Darüber hinaus ist er jedoch auch seit 2001 auf so ziemlich allen Kleinkunst- und Kabarettbühnen des gesamten deutschsprachigen Raums als begehrter Komiker unterwegs. Jede Woche sind seine Geschichten mittlerweile auch im Radio zu hören und immer wieder seine Vorträge im Fernsehen zu sehen. Teile des beinahe unerschöpflichen Repertoires an Texten erschienen inzwischen auch in Buchform (Eichborn-Verlag) und wurden auf CD gepresst (wortart.de).

Aktuelles Programm: „Schwitzen ist, wenn Muskeln weinen“
Horst EversIn der heutigen Zeit muss man flexibel sein. Sagen die Experten. Das denkt Horst Evers auch immer, wenn er beim Brötchenholen in den Regen kommt, die Shampooflasche rausholt und sich erstmal die Haare wäscht. Unsere Gesellschaft verändert sich rasend schnell. Wo heute noch Industriefeinmetallfräser gesucht werden, können es morgen schon wieder Ärzte sein. Und wer dann nicht vorbereitet ist, wer also in seinen Metallfräsepausen Kaffee getrunken hat, statt sich mit einem Medizinstudium weiterzubilden, der ist dann selber schuld. Sagen die Experten. Wer den Anschluss nicht verlieren will, muss nahe dran sein an den Veränderungen. Andererseits: Die Ersten, die gemerkt haben, dass es dieses Jahr womöglich zu viele Störche gibt, waren ja die Frösche.

Seien wir ehrlich, richtig tolle Ratschläge, wie von den vielen, vielen wunderbaren Experten in unserem Lande werden Sie in diesem Programm nicht erhalten. Auch sollten Sie keine ausgebufften Weisheiten über die Dummheit der Menschheit an sich, sowie des Fernsehens und der Politik im Speziellen erwarten. Stattdessen werden Ihnen Geschichten erzählt. Geschichten, die überdies noch ohne Kalauer oder Zoten auskommen müssen. Denn daran hätte der Autor keinen Spaß. Und tatsächlich ist dies, offen gestanden, die wichtigste Motivation von Horst Evers: selbst an jedem einzelnen Abend eine unbändige Freude an seinem Programm zu haben. Deshalb liest, singt und erzählt er auch im ganz neuen Programm „Schwitzen ist, wenn Muskeln weinen“ viele kleine Geschichten aus dem Hier und Jetzt. Geschichten, die allerdings sehr komisch sind. Denn ohne Lachen wäre auch ihm die ganze Gegenwart nix.

„Evers kreiert so entwaffnend wie fatalistisch mit verbalem Slapstick ein aberwitziges Alltags-Universum. … Ein federleichtes Bravourstück lakonischen Humors.“ Berliner Morgenpost

„Wie weiland Ernst Jandl bringt Horst Evers die Sprache zum Tanzen.“ Frankfurter Rundschau

„(Seine Geschichten) zeichnen sich durch ein besonderes Gespür für den zartfühlenden Humor aus, der voller Fantasie und ausgesprochen leichtfüßig daherkommt. Begleitet von seinem herzhaft komischen Mienenspiel und gepaart mit rhetorischer Raffinesse, präsentiert Evers Missgeschicke und Peinlichkeiten, die zuweilen schon die Ausmaße eines britischen Mr. Bean erreichen..“ Bonner Rundschau

Karten sind an den Kassen des Capitols für 25,00 €, 22,00 € und 19,00 € erhältlich.


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