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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Erfolgreicher Präventionstag wird im September fortgesetzt

Schulen können sich ab sofort bewerben

Der im Mai mit 340 Schülerinnen und Schülern der Erich-Weinert-Schule veranstaltete Graffiti-Aktionstag war nach Einschätzung des kommunalen Präventionsrates und der Polizeiinspektion Schwerin ein voller Erfolg und soll im September eine Fortsetzung finden.

Graffititatorte„Alle Beteiligten waren mit den Ergebnissen dieser Präventionsveranstaltung vollauf zufrieden. Wir werden auf dieser Strecke weitermachen. Schulen können sich ab sofort für den Aktionstag im Herbst bewerben. Wir rufen die Schweriner Regional- und Förderschulen zum Mitmachen auf“, so Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow, die zugleich Vorsitzende des Präventionsrates der Landeshauptstadt ist.

Als handfestes Ergebnis des Präventionsrates haben die Mädchen und Jungen der 9. Klassen einen dicken „Tatortkalalog“ an den Präventionsrat übergeben, in dem sie 100 Graffitis in Schwerins Innenstadt mit Foto, Größe, Straße und Hausnummer erfasst haben, um die Schmierereien schneller beseitigen zu können. Selbst angepackt haben dabei 40 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen, die zusammen mit der Schweriner Malerfirma Bartlau Graffitis entfernt bzw. übermalt haben.  Plakate für die vom Schweriner Präventionsrat in Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring ins Leben gerufene „Bleib sauber!“-Kampagne haben Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen gestaltet und an den Präventionsrat übergeben. Daraus soll eine Ausstellung gestaltet werden, die bereits ab der nächsten Woche  in der Polizeiinspektion Schwerin, Graf-York-Straße 8 präsentiert wird.

„Wir wollen Kinder und Jugendliche einerseits motivieren, ihre Umwelt sauber zu halten und andererseits ein Klima der Aufmerksamkeit schaffen, in dem mutwillige Verschmutzungen und Zerstörungen nicht durch Wegsehen toleriert werden“, umreißt Angelika Gramkow das Ziel der Kampagne gegen illegale Graffitis. „Provokation, Mutprobe, Langeweile, Nervenkitzel, Protest – die Motive  der Sprayer sind recht unterschiedlich, aber oft ist den Jugendlichen gar nicht klar, dass illegale Graffitis keineswegs ein Kavaliersdelikt sind“, sagt der Chef der Schweriner Polizeiinspektion Wilfried Kapischke. Interessant sei, dass die Jugendlichen  während des Aktionstages selbst  über härtere Strafen diskutiert hätten. Deutlich wurde aber der Wunsch nach mehr Orten, an denen sich Sprayer legal betätigen können. „Diesem Wunsch werden wir nachkommen“, meint Oberbürgermeisterin Gramkow.

Bewerbungen für den nächsten Graffiti-Aktionstag nehmen die Präventionsbeamten der Schweriner Polizeiinspektion unter pi-schwerin-praevention@t-online.de entgegen.

Foto: Schülerinnen und Schüler der 9 a und b der Regionalen Schule Erich Weinert haben am Aktionstag illegale Graffitis in der einer Tatortmappe erfasst. (Erich-Weinert-Schule)


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