Export medizinischer Ausrüstungen nach Spanien

IHK informiert: Vermarktungshilfeprogramm für Export medizinischer Ausrüstungen nach Spanien

(28.5.2008/IHK zu Schwerin) Der spanische Markt befindet sich nach Auffassung der IHK zu Schwerin in einem starken Umbruch und hat inner-europäisch großen Nachholbedarf. Um mit diesem Wachstum mitzuhalten, importiert Spanien 85 Prozent der medizinischen Ausrüstung. Das sind immerhin mehr als drei Milliarden Euro. Deutschland als Spaniens wichtigster Handelspartner spielt auch in diesem Sektor eine große Rolle. Dies spiegelt sich auch in dem enormen Importwachstum von 30 Prozent innerhalb der Jahre 2004 bis 2006 wider, was die Attraktivität des spanischen Marktes, gerade auch für Unternehmen aus Ostdeutschland mit einer hohen Produktkompetenz, unterstreicht.

Der Markt für die spanische Gesundheitswirtschaft setzt laut dem europäischen Branchenverband EUCOMED 5,5 Milliarden Euro um.  Dies entspricht etwa einem Zehntel der Gesamtumsätze in Europa. Insgesamt wird der Markt in Spanien zunehmend privatisiert, was großen Einfluss auf das Investitionsvolumen haben wird. Die privatisierten Einrichtungen werden immer dienstleistungsorientierter und haben daher einen höheren Bedarf an neuester Ausstattung. Auch in Spanien hat die demographische Entwicklung Einfluss auf den Bedarf an Dienstleistungen für Senioren und die Ausstattung spezieller Einrichtungen. Bis 2010 wird die Zahl dieser Institutionen um 14 Prozent zunehmen.

Das Vermarktungshilfeprojekt des Bundes bietet mittelständischen Anbietern aus Ostdeutschland einen kompletten Service zur Entwicklung von Kontakten zu Endkunden und Vertriebspartnern im Umfeld der spanischen Gesundheitswirtschaft. Im Oktober 2008 findet im Anschluss an die Einarbeitung in die Marktverhältnisse eine individuell vorbereitete Kontaktbörse in Madrid und Barcelona im Dialog mit den spanischen Branchenverbänden und Akteuren aus den Schwerpunktregionen der
Gesundheitswirtschaft statt.

Ansprechpartner zum Vermarktungshilfeprojekt Spanien sind Inga Repenning (Telefon 0251 4140797, repenning@ahpkg.de) und Stefan Peikert (030 7568754-12, peikert@ahpkg.de). Informationen zu Vermarktungshilfeprogrammen finden interessierte Unternehmen auf den Internetseiten der IHK zu Schwerin (www.ihkzuschwerin.de).


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