IHK gegen Investitionseinschränkungen für Seehäfen

Hans Thon: Pläne sind ein Schlag ins Gesicht

Die bekannt gewordenen Pläne des Bundesverkehrsministers, Dr. Peter Ramsauer, zur Neusetzung von Prioritäten für Investitionen in die deutschen Seehäfen stößt bei der IHK zu Schwerin auf strikte Ablehnung und großes Befremden.

Die geplanten Hürden für Erweiterungsinvestitionen des Bundes in die Seehäfen, mit mehr als 50 Millionen Tonnen Güterumschlag pro Jahr, bedeuten nach Auffassung der Schweriner IHK die vollständige Abkopplung von der Weiterentwicklung der Ostseehäfen Mecklenburg-Vorpommerns und darüber hinaus aller anderen deutschen Seehäfen außer Hamburg und Bremerhaven. Nur dort liegen die Umschlagszahlen über der 50-Millionen-Tonne-Grenze.

„Solche Pläne sind ein Schlag ins Gesicht der gesamten maritimen Wirtschaft. Dieser Ansatz konterkariert die seit Jahren in MV umgesetzte Förderung des Bundes und insbesondere alle Investitionen unserer Unternehmen. Von Berechenbarkeit und Vertrauen in die Politik hat sich der Bundesverkehrsminister mit diesem Denkansatz aus Sicht der Unternehmen verabschiedet“, sagte Hans Thon, Präsident der Schweriner IHK.


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