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Interkulturelle Woche – „Weißt Du, wer ich bin?“

Unter dem Motto „Weißt Du, wer ich bin?“ findet deutschlandweit auch in diesem Jahr wieder ein gemeinsames Projekt der drei Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam statt.

In Schwerin kann der Veranstalter, der Interreligiöse Dialog (Arbeitstisch IV des Netzwerkes Migration der Landeshauptstadt), mittlerweile auf eine kleine Tradition stolz zurückblicken. Denn bereits zum vierten Mal hintereinander wird diese Aktion organisiert. Worum geht es im Rahmen der Interkulturellen Woche am 17. Oktober, um 17 Uhr, im Bernhard-Schräder-Haus in der Klosterstraße 26. Am besten drückt es das Motto der diesjährigen Interkulturellen Woche aus: „Misch mit“. Sich einmischen, sich einbringen, Zivilcourage zeigen angesichts einer Welt, in der immer noch dumpfe Vorurteile gepflegt und Ängste geschürt werden, sind Tugenden, auf die unser Gemeinwesen nicht verzichten kann. Insbesondere in dem Jahr, in dem wir auf den „Mauerfall“ vor nunmehr 20 Jahren zurück blicken, sollte uns dies ein Vermächtnis sein. Die politische Wende 1989 wäre nicht zustande gekommen ohne das engagierte, umsichtige und verantwortungsvolle Handeln, insbesondere auch religiöser Menschen.

„Wenn aus Fremden Freunde werden“ – so könnte man das Anliegen dieses Projektes auch umschreiben. Fremdheit ablegen, den Reichtum der Anderen wahrnehmen, sich daran erfreuen und vom Eigenen mitteilen – darum geht es in unserem Projekt.

„Wenn jeder gibt, was er hat, dann werden alle satt“ – das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Deshalb ist Gastfreundschaft für uns so wichtig, gerade in einer Zeit, in der ein Großteil der Menschheit nicht ausreichend zu Essen hat. Beim gemeinsamen Essen, Spielen, Singen, beim Tanz und Musizieren wird schnell und nachhaltig erlebbar: Wir leben in einer Welt. Und als religiöse Menschen sagen wir darüber hinaus: Diese Welt ist kein „Selbstbedienungsladen“, auch keine „Sternschnuppe“ oder ein unwirtlicher Ort. Sie ist uns anvertraut, um in ihr die Liebe eines schöpferischen Gegenübers zu erleben und sie weiter zu geben. Darum ist religiöses Miteinander spannend, frohmachend, einladend. Und es gilt allen Menschen, ob klein oder groß, jung oder alt. Freude wirkt anziehend und ist ansteckend. Eingeladen ist jeder, der Freude daran hat, mit Anderen gemeinsam zu feiern und Neues, Spannendes zu entdecken.

Die Veranstaltung wird vom Bildungsministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen des Projektes  „Pluralität im interkulturellen Dialog“ der Landeshauptstadt gefördert.


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