Neofaschismus-Ausstellung wird ergänzt

„Besonderer Informationsbedarf in Mecklenburg-Vorpommern“

(VVN-BdA) – Im Zusammenhang mit der Diskussion um die gemeinsame Ausstellung von ver.di und VVN-BdA „Neofaschismus in Deutschland“ in Schwerin und der dazu geführten Podiumsdikussion erklärt die VVN-BdA MV e.V., dass die in der kontroversen Diskussion beigesteuerten Anregungen in die Weiterentwicklung der Ausstellung einfließen. Die Austellung, die derzeit in 12 Exemplaren bundesweit gezeigt wird, wird aller 4-5 Jahre novelliert. Auf Grund des besonderen Informationsbedarfs in Mecklenburg-Vorpommern vor dem Hintergrund der Landtagswahl im Herbst 2011 wird die Ausstellung in Mecklenburg-Vorpommern nun durch ein Informationsblatt ergänzt.

Das Informationsblatt enthält eine Übersicht über vielfältige Aktivitäten der Kommunen, Vereine, Verbände, Gewerkschaften und des Landes von der Initiative „Wir in MV“ bis zur parlamentarischen Ausseinandersetzung der demokatischen Parteien mit der NPD – neben den bundesweiten Aktivitäten, die die Ausstellung aufgreift. Außerdem heben wir deutlich heraus, dass Ministerpräsident, Innenminister, Gewerkschaften sowie SPD und Linke sich neben der VVN-BdA konsequent für ein Verbot der verfassungswidrigen NPD aussprechen. Zudem unternimmt das Land Anstrengungen, um rechtsradikale Straftaten zeitnah zu verfolgen. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat ein Verbot der rechtsadikalen „Mecklenburgischen Aktionsfront“ durchgesetzt und das bundesweite Verbot der auch in Mecklenburg-Vorpommern tätigen „Heimattreuen Deutschen Jugend“ aktiv begleitet. Diese Hinweise finden im Informationsblatt der Neofschismus-Ausstellung ihren Niederschlag und werden neben dem Angebot einer Podiumsdikussion für weitere Ausstellungseröffnungen bereitgestellt.


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