Oberbürgermeisterin unterschreibt Verwaltungsvereinbarung

Startschuss für Investitionen Kindertagesstätten und Schulen

Startschuss für das Konjunkturpaket II: Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow hat heute in Schwerin die Verwaltungsvereinbarung des Landes zur Umsetzung des Konjunkturpakets II unterzeichnet. Darin ist geregelt, dass die Landeshauptstadt rund 8,5 Millionen Euro für Zukunftsinvestitionen  in Schulen, Kindergärten und Infrastruktur erhält.  Das gesamte Investitionsvolumen der Maßnahmen beläuft sich auf knapp 10 Millionen Euro. Davon trägt Schwerin einen Eigenanteil von 15 Prozent, den die Stadt voraussichtlich über Kredite finanzieren wird.

Die ins Auge gefassten Baumaßnahmen wurden von den Schweriner Stadtvertretern bereits im Februar bestätigt. Damit die Verwaltungsvereinbarung in Kraft treten kann, muss die Stadtvertretung auf ihrer nächsten Sitzung am 23. März 2009 noch ihre Zustimmung erteilen.  „Wir nutzen  dieses Zukunftsinvestitionsprogramm  als  Chance, um den erheblichen Investitionsstau in der Landeshauptstadt abzubauen und werden alles dafür tun, dass die Baumaßnahmen so schnell wie möglich umgesetzt werden können“, betonen Schwerins Verwaltungschefin Angelika Gramkow und Finanzdezernent Dieter Niesen. So soll für die dringend sanierungsbedürftigen Kindertagesstätten in der Gagarinstraße und in der Pecser Straße ein Neubau in der Mendelejewstraße entstehen. Die baulich schlechte Situation der Grundschule Mueßer Berg wird durch einen Ersatzneubau mit Hortbetreuungsräumen am jetzigen Standort verbessert. Finanzdezernent Niesen: „Mit diesen notwendigen Investitionen werten wir im Stadtteil Mueßer Holz die Kinderbetreuungsangebote und die Grundschulsituation erheblich auf.“

Weiterhin soll in eine neue Kunststofffläche für das Stadion am Lambrechtgrund, in Spielgeräte für den Pausenhof der Körperbehindertenschule und des Goethe-Gymnasiums, in Brandschutzmaßnahmen an Schulen, in den Schulhof der Grundschule Fritz Reuter und in die Sanierung des Rasenfeldes des Sportplatzes in der Weststadt investiert werden.

Darüber hinaus soll das Projekt „digitale Bibliothek“ Schwerin als Bildungsstandort in Westmecklenburg und landesweit stärken. Aber auch Schwerins Straßenbeleuchtung soll durch das Geld des Konjunkturpaketes verjüngt werden, um Energie zu sparen und die laufenden Kosten zu senken. Wie auch bei den Neubaumaßnahmen geht es hier um die Reduzierung des CO2 Ausstoßes. Gramkow: „Jeder Cent ist gut angelegtes Geld. Wir hoffen, dass die Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter der Verwaltungsvereinbarung  auf ihrer Sitzung am 23. März zustimmen werden“, so Oberbürgermeisterin und Finanzdezernent übereinstimmend.


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