Start frei für neues Kunstevent „Puppen im PlattenPark“

Ideengeberin Margrit Wischnewski will PiPP zu neuer Tradition werden lassen

Mit dem gestiefelten Kater wird Margrit Wischnewski „PiPP“ eröffnen.  (Foto: Silke Winkler)Mueßer Holz – Mit dem Märchen „Der gestiefelte Kater“ wird das Figurentheater Margrit Wischnewski am 2. August um 11 Uhr „Puppen im PlattenPark“ Nr. 1 eröffnen. Die Hauptakteurin und Ideengeberin des Projektes, die sich in Schwerin mit „Puppen im Park“ (2001 – 2009) eine große Fangemeinde aufgebaut hat, will die kleinen und großen Gäste außerdem mit dem „Froschkönig“ und den „Bremer Stadtmusikanten“ begeistern. Bis 16:30 Uhr wechselt sie sich mit Katharina Sell und Frank Hirrich vom Figurentheater ERNST HEITER mit ihren schönsten Märcheninszenierungen ab. Die drei kleinen Schweinchen müssen es mit dem bösen Wolf aufnehmen, und das Rotkäppchen  hat überhaupt keine Angst vor dem Wolf.

Für die musikalische Umrahmung sorgt Gerhard Köhler mit seinem Akkordeon, der mit den Kindern auch zum benachbarten Familienpark vom Verein „Power for Kids“ zieht, der in das Projekt einbezogen wird. Außerdem können die Besucher selbst Puppentheater spielen – mit Puppen, die im Verein „Die Platte lebt“ gebaut und eingekleidet werden. „Es ist ein altes Fest im neuen Gewand, mit dem wir hoffentlich auch viele Besucher aus anderen Stadtteilen ins Mueßer Holz ziehen“, freut sich Stadtteilmanagerin Hanne Luhdo, die für die Veranstaltung auf einen Zuschuss aus dem Verfügungsfonds „Soziale Stadt“ und eine Spende vom Apothekenrechenzentrum Schwerin zurückgreifen kann.

Puppen am Plattenstern (Foto: Hanne Luhdo)Für Margrit Wischnewski ist es eine bewusste Entscheidung, die Puppen mitten in der Platte tanzen zu lassen. Sie ist seit zwei Jahren Mitglied im Verein „Die Platte lebt“ und engagiert sich mit dem „Kinningshus“ ganz besonders für die kulturelle Bildung der Kinder auf dem Dreesch. Deshalb kommt zum Kürzel „PiP“ ein weiteres „P“ hinzu: „Puppen im PlattenPark“. Gemeint ist die Fläche an der Hamburger Allee, zwischen Hegel- und Kantstraße, die bereits durch den „Plattenstern“ bekannt wurde, der dort 2014 aus Abrissmaterial entstanden ist. Dort gab es schon einige Feste und Begegnungen, aber noch kein Kunstevent. „PiPP“ soll zu einer neuen Tradition werden. Die gute Straßenbahnanbindung (Endhaltestelle Hegelstraße), viele Parkmöglichkeiten und aktive Vereine bieten gute Bedingungen dafür.

Hanne Luhdo


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