4. Sinfoniekonzert im Mecklenburgischen Staatstheater

Gespielt werden Werke von Strawinsky, Rachmaninow und Mussorgski

Die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin spielt ihr 4. Sinfoniekonzert am 31. Januar um 18 Uhr sowie am 1. und 2. Februar 2011 um 19.30 Uhr unter der Leitung von Graham Jackson im Großen Haus des Schweriner Theaters. Es erklingt Musik der in Russland geborenen Komponisten Strawinsky, Rachmaninow und Mussorgski.

Igor Strawinskys Tanzspiel „Jeu de cartes“ (Kartenspiel) verbindet zwei Leidenschaften des Komponisten: die zum Jazz und zum Scrabble-Spiel. Die handelnden Figuren seines Balletts sind Pokerkarten, die sich vor dem Joker fürchten. Für sein Opus 43 arbeitete Sergei Rachmaninow ein Thema Paganinis zu einem Variationensatz für Klavier und Orchester um. Mit einer „Dies-Irae“-Sequenz sein aus der lateinischen Kirchenliturgie zur Totenmesse kontrastiert Rachmaninow das Paganini-Thema. Solist seines Konzerts ist der spanische Pianist Joaquín Achúcarro, der 1959 mit der „Paganini-Rhapsodie“ den Sieg bei der „Liverpool International Competition“ errang und seitdem mit über 206 Orchestern und 349 Dirigenten zusammengearbeitet hat. Modest Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ entstanden als Klavierzyklus für den Architekten Viktor Hartmann und wurden später von Maurice Ravel orchestriert. Das „Große Tor von Kiew“ bildet als letztes Bild der Suite einen fulminanten Abschluss des Sinfoniekonzertes.

Jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn wird im Konzertfoyer eine kostenlose Einführung angeboten.

Kartentelefon: 0385/5300–123; kasse@theater-schwerin.de


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