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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ in Schwerin zu sehen

Nach dem großen Erfolg der ersten Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ hat die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN/BdA) diese Ausstellung völlig neu aufgebaut.

Vom 31. Oktober bis zum 11. November 2005 wird sie erneut in Schwerin, Großer Moor 38 (vormals Stadtgeschichtsmuseum) durch den VVN/BdA Schwerin zusammen mit der Civitas -Netzwerkstelle beim Schweriner Jugendring e.V. gezeigt.

Die Ausstellung ist Montag bis Freitag von 14.00 – 17.00 Uhr geöffnet, sowie nach Absprache für Schulklassen, Gruppen und Einzelpersonen am Vormittag und am Wochenende.

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung findet am Dienstag, den 01.November 2005 um 15.00 Uhr statt.

Diese Ausstellung zeigt in 5 Teilen den Neofaschismus in unserer täglichen Welt.

Nach zwei Tafeln Einleitung folgt der umfangreiche zweite Teil: Beginnend mit dem zentralen Element der „Volksgemeinschaft“ wird auf zehn Tafeln der „Glaube“ des Neofaschismus dargestellt. Durch eine Mischung von Versprechungen und Appellen an niedere Instinkte sollen „Massen“ in ein verbrecherisches politisches Gesamtkonzept eingebunden werden. Im unteren Abschnitt der Tafeln wird jeweils der Vergleich mit der Ideologie des historischen Faschismus gezogen.

Es folgt im dritten Teil auf neun Tafeln beginnend mit „Die Führer“, eine Darstellung der organisatorischen Struktur des Neofaschismus. Verstärkte Beachtung wird der sich ausbreitenden faschistischen Symbolik und Ideologie in verschiedenen Jugend- und Musiksubkulturen gewidmet.

Im vierten Teil wird der Blick auf Zusammenhänge und Hintergründe erweitert, ohne die der Neofaschismus gar nicht zu verstehen ist. Rassismus und Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und antigewerkschaftliche Hetze sind Elemente gesellschaftlichen Wirkens, die den Boden für den Neofaschismus bereiten.

Im abschließenden fünften Teil – Gegenstrategien – werden Anregungen für den Kampf gegen Neofaschismus gegeben. Dabei wird aufgezeigt, dass es sehr unterschiedliche Möglichkeiten gibt, sich zu engagieren und dass Toleranz und Zusammenarbeit die Grundlage des Erfolgs sind.


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