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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Einrichtungsverbund „Frauen im Zentrum“ feiert zehnjähriges Jubiläum

Beratungs- und Hilfsangebote für Frauen werden intensiv genutzt

Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow hat dem Einrichtungsverbund „Frauen im Zentrum“ (FiZ) zum zehnjährigen Jubiläum gratuliert.  Die im Jahr 2000 geschaffene Einrichtung wendet sich an Frauen in schwierigen Lebens- oder Notsituationen und bietet unabhängig von Nationalität, Religion, sozialer Schicht, Alter und  finanzieller Lage Hilfen an. „Ich bedanke mich ausdrücklich für das große Engagement des Netzwerks   ,Frauen im Zentrum“, das das Thema häusliche Gewalt aus der Tabuzone geholt hat und effektive Hilfen für betroffene Frauen und Kinder anbietet. Deshalb ist die Förderung des durch die AWO und den Frauenverein KLARA getragenen Verbunds gut angelegtes Geld“, so die Oberbürgermeisterin. Angesiedelt sind im FIZ Projekte wie Interventionsstelle  gegen häusliche Gewalt, der Frauen(Info)laden und die Frauenpension „Ella“.

„Insbesondere die ambulanten und aufsuchenden Beratungs- und Hilfsangebote des FiZ haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Über eine Kombination von Gespräch, Information, allgemeiner Beratung, gemeinsamem Tätigwerden und kulturellen Aktivitäten gelingt es hier gut, Zugang zu den betroffen Frauen und Kindern zu finden und Ängste abzubauen“, sagte Petra Willert, Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt.

Frauen im Zentrum hat bereits eine beachtliche Geschichte zu verzeichnen. Es ist aus dem  Bundesmodellvorhaben „Frauenpension und Frauen(Info)laden“ hervorgegangen. Vier Modellprojekte, Schwerin als einziger Modellstandort in den neuen Bundesländern, wurden 1995 vom damaligen Bundesfrauenministerium gefördert. Die Modellphase endete im Jahre 2000. Der Landeshauptstadt Schwerin ist die Weiterführung erfolgreich gelungen, was den anderen drei Vorhaben (Karlsruhe, Stuttgart, Iserlohn) leider nicht glückte.

Das FiZ wird anteilmäßig entsprechend der Förderrichtlinie der Parlamentarischen Staatsekretärin für Frauen und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern und von der Landeshauptstadt  Schwerin gefördert.

Michaela Christen


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