Gruppengründung „Angehörige nach Suizid“

Niemand bringt sich gerne um. Aber trotzdem sterben jedes Jahr 11.000 Menschen in Deutschland durch Suizid.

Einen lieben Menschen zu verlieren, ist schrecklich. Aber wenn dieser Mensch selbst entschieden hat zu gehen, bricht für die Hinterbliebenen eine Welt zusammen.
Neben ihrer Trauer und ihrem großen Schmerz leiden sie unter Schuldgefühlen.
Fragen sich immer wieder: „Warum? Hätte ich es verhindern können?“

Für Außenstehende ist es nahezu unmöglich, sich in die Lage der Hinterbliebenen zu versetzen und ihre ewigen Selbstvorwürfe zu verstehen.
Das Thema Suizid ist bis heute leider immer noch ein Tabuthema, über das man nicht gerne spricht. Aber gerade in dieser schwierigen Zeit brauchen die Hinterbliebenen Menschen, die Verständnis für ihre Trauer und das Gefühl des Ausgestoßenseins haben.

Darum möchten wir eine SHG ,,Angehörige nach Suizid“ gründen. Wir wollen uns gegenseitig stützen, über unser Erleben sprechen und Kontakte knüpfen.
Diese Gruppe kann keine Therapie ersetzen. Aber sie kann den Betroffenen helfen, den schrecklichen Verlust zu verarbeiten.
Wenn auch Sie einen nahestehenden Menschen durch Suizid verloren haben und Gleichgesinnte suchen, dann kommen Sie zur Gründungsveranstaltung, die am 11.10.2007, um 18.30 Uhr in den Räumen der KISS, Spieltordamm 9 stattfindet oder melden Sie sich unter Tel. 0385 / 39 24 333.


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