„Mozart um Vier“

Letztes Kammerkonzert der Spielzeit findet am Sonntag, den 25. Mai 2008 um 16 Uhr im Konzertfoyer statt.

Im letzten Kammerkonzert dieser Spielzeit mit der Mecklenburgischen Staatskapelle am Sonntag, den 25. Mai 2008 um 16 Uhr im Konzertfoyer erklingt in der Reihe „Mozart um Vier“ ein Programm mit Werken von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Richard Strauss. Die musikalische Leitung übernimmt die Erste Kapellmeisterin Judith Kubitz.

Die Gattung der konzertanten Sinfonie entstand aus dem barocken Concerto grosso, bei dem einer Gruppe von Solisten das Tutti des Orchesters gegenüberstellt wurde. Im ausgehenden 18. Jahrhundert diente die konzertante Musik der gesellschaftlichen Unterhaltung und war vor allem beliebt für das abwechslungsreiche und reizvolle Spiel mit den Klangfarben der eingesetzten Instrumente. Wie verbreitet dieses Genre war, lässt sich schon daran erkennen, dass aus dem Zeitraum zwischen 1760 und 1850 ca. 500 Sinfonie concertante von ca. 150 Komponisten überliefert sind. Haydn, der seine
Sinfonia concertante 1792 auf dem Höhepunkt seiner Meisterschaft als Sinfoniker komponierte, konnte dieses Werk in London im selben Jahr mit ungeheurem Erfolg uraufführen.

Mozarts Sinfonie Nr. 34 in C-Dur KV 338 ist geprägt von den Erfahrungen, die der Komponist auf seinen Reisen nach Mannheim und Paris sammeln konnte. Die Mannheimer Hofkapelle war wahrscheinlich das beste Orchester seiner Zeit.

Die neuen Klangeffekte, die hier entwickelt wurden, ahmte man sogar in Paris nach. Mozarts Sinfonie greift diese brillante und wirkungsvolle Orchestertechnik auf. Einen spätromantischen Kontrast im Schweriner Mozartkonzert setzt das Duett-Concertino für Klarinette und Fagott von Richard Strauss: hier wird mit musikalischer Poesie das französische Märchen
von der Schönen und dem Biest – im Deutschen auch als „Tausendschönchen“ bekannt – erzählt.


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