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Schweriner Gesundheitsamt bereit für Grippeschutzimpfung

Oktober und November die besten Monate für die Schutzimpfung

Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow gehörte zu den Ersten, die sich in der Impfsprechstunde von Dr. Beate Kloesel gegen die Virusgrippe impfen ließen. (Foto: © Michaela Christen)Ab sofort bietet das Schweriner Gesundheitsamt wieder in der öffentlichen Impfsprechstunde die Impfung gegen die saisonale Grippe an. Die Impfsprechstunde findet in der Regel dienstags in der Zeit von 14.00 bis 17.30 Uhr im Stadthaus statt. Mit der Grippeschutzimpfung gelingt es, bis zu 90 Prozent der Geimpften vor einer Erkrankung zu schützen. Zumindest wird ein milderer, komplikationsloserer Verlauf der Krankheit erreicht. „Da die Grippewelle in Deutschland seit einigen Jahren eher nach dem Jahreswechsel ihren Höhepunkt hat und es ca. 10 bis 14 Tage dauert, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist, sind Oktober und November die besten Monate für die Durchführung der Schutzimpfung“, rät Dr. Beate Kloesel, Impfärztin des Schweriner Gesundheitsamtes. Auch eine spätere Impfung zu Beginn des neuen Jahres ist meist noch sinnvoll, insbesondere, wenn die Grippewelle noch nicht eingesetzt oder gerade erst begonnen hat.

Eine echte Virusgrippe (Influenza) ist keine einfache Erkältungskrankheit, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung. Insbesondere chronisch Kranke, Personen ab 60 Jahre sowie Schwangere sollten sich impfen lassen, da bei diesen Bevölkerungsgruppen ein erhöhtes Risiko besteht, dass die Erkrankung schwerwiegende Folgen hat.

Für medizinisches Personal gilt die Impfempfehlung gleichermaßen, da durch die Vielzahl enger Patientenkontakte grundsätzlich eine erhöhte Ansteckungsgefahr besteht, aber auch das Risiko besteht, dass sie die Grippeviren an ihre Patienten weiter übertragen. „Kein Impfstoff schützt 100 Prozent der Geimpften. Das betrifft vor allem Personengruppen (z.B. ältere Menschen), deren Immunsystem generell weniger gut auf Impfungen anspricht“, sagt die Impfärztin. Ergänzend zur Impfung könne das Ansteckungsrisiko durch einige einfache hygienische Maßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen sowie Husten und Niesen in die Armbeuge oder in ein Einmaltaschentuch verringert werden. Zudem sollten an Grippe Erkrankte engen Kontakt zu gefährdeten Personen möglichst meiden.

Darüber hinaus informiert das Gesundheitsamt über die alle zehn Jahre notwendigen Auffrischungen der Impfungen gegen Wundstarrkrampf (Tetanus), Diphtherie und Kinderlähmung (Polio). Diese Impfungen bietet das Gesundheitsamt ebenfalls kostenlos in der Impfsprechstunde an.

Quelle: Landeshauptstadt Schwerin


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