Welt-Aids-Tag: Jusos und Falken rufen zur Solidarität mit Betroffenen auf

Mit zahlreichen Aktionen wurde am gestrigen Dienstag anlässlich des Welt-AIDS-Tages auch in Schwerin an die Bedrohung und die Folgen der Immunschwäche-Krankheit erinnert. Die Jusos Schwerin und die „Sozialistische Jugend – Die Falken“ riefen zur Solidarität mit den Betroffenen auf und verteilten in der Schweriner Innenstadt über 800 Kondome und Aufklärungsmaterial.

Dazu Kristin Richter, Kreisvorsitzende der Jusos: „Nach wie vor müssen HIV-Infizierte fürchten, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, von Freunden und Familie gemieden und von Ärzten nicht behandelt zu werden. Das Motto ‚Gemeinsam gegen Aids’ muss auch im Alltag gelten. Jeder Einzelne hat eine Verantwortung, Neuinfektionen zu verhindern und Betroffene nicht auszugrenzen.“

„Seit 21 Jahren mahnt der Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember zur Prävention vor potentieller Ansteckung und zur Solidarität mit den Betroffenen und ihren Angehörigen. Die Ziele sind gleich geblieben, jedoch die Ausprägung der Krankheit und ihre einschneidenden Folgen bis hin zum Tod haben sich dank des medizinischen Fortschritts heute deutlich abgemildert“, erklärt Willy Tardel, Vorsitzender der Falken Schwerin weiter.

Trotzdem: Pro Jahr gibt es weltweit schätzungsweise drei Millionen HIV-Neuinfektionen und über zwei Millionen Aids-Todesfälle. In Deutschland leben zirka 65.000 Menschen mit HIV, zirka 27.000 Menschen sind bisher in Deutschland an Aids gestorben. Weltweit infizieren sich pro Minute fünf Menschen mit HIV und – Aids ist nicht heilbar.

Für Rückfragen: SPD Regionalgeschäftsstelle Westmecklenburg, Martin Zenker (Regionalgeschäftsführer)Wismarsche Straße 152, 19053 Schwerin,
Tel:  (0385) 78 51 538, Fax:  (0385) 58 13 902, Mail: martin.zenker@spd.de, www.spd-westmecklenburg.de


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