Jerusalem aus der Sicht der Religionen

Begegnungsnachmittag der Religionen am 12. Oktober

Am Sonntag, 12. Oktober, um 16.00 Uhr lädt der Interreligiöse Dialog der Landeshauptstadt Schwerin zum Begegnungsnachmittag der Religionen im Rahmen des Projektes „Weißt du wer ich bin“ ein. Er findet im Bernhard-Schräder-Haus statt. In diesem Jahr ist als Thema „Jerusalem aus der Sicht der Religionen“ vorgesehen. „Das passt in hervorragender Weise zu dem Motto der Interkulturellen Wochen in diesem Jahr: Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern“, erläutert Propst Horst Eberlein von der katholischen Propsteigemeinde St. Anna, die auch in diesem Jahr die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt.

Für einen Einstieg in das Thema sorgt ein Film, der den Blick auf die heiligen Stätten der Christen, Juden und Moslime richtet. Anschließend werden Vertreter der Schweriner Religionen deutlich machen, was ihnen Jerusalem bedeutet. Danach besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich auszutauschen.

Speziell für die Kinder lädt Haiko Hasan Hoffmann zu einer Märchenstunde aus Tausendundeiner Nacht ein. Er bietet darüber hinaus allen Gästen die Möglichkeit an, ihren Namen kaligrafisch gestalten zu lassen. Für die musikalische sorgen der Chor der jüdischen Gemeinde und weitere Interpreten, unter anderem mit islamischer und jüdischer Instrumentalmusik.
Traditionell endet der Begegnungsnachmittag mit einer gemeinsamen Mahlzeit, wobei die Vertreter der Religionen unterschiedliche Segensworte sprechen. „Wir hoffen, dass unser verehrter Landesrabbiner Dr. William Wolff soweit genesen ist, dass er dabei sein kann.“

Zum Interreligiösen Dialog in Schwerin gehören die Evangelischen Kirchen, die katholische Propsteigemeinde St. Anna, die russisch-orthodoxe Kirche, die jüdische Gemeinde, der Islamische Bund in Schwerin und das Islamische Zentrum Schwerins.


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