Adieu 2007 ! Bonjour 2008 !

Jahr 2007 in Schwerin ausgelassen „entsorgt“

1.1.08: Blick über den Pfaffenteich1.1.08: Schweriner SchlossDas „Unmögliche“ ist tatsächlich geschafft …

Wir, fast 100000 Schwerinerinnen und Schweriner, sind „irgendwie“ erfolgreich reingekommen, in 2008 !

Allen negativen „Unken-Rufen“ zum Trotze.

Noch kurz vor dem Jahresabschluß hatte „Nostradamus-TV“ ja den Weltuntergang pünktlich um 0.00 Uhr angekündigt.

31.12.07: Das Staatstheater in M-V-FarbenDoch dieser „Kelch“ ist wieder einmal an uns „vorbeigegangen“, und wir können nun zusehen, wie wir die nächsten 12 Monate überstehen sollen.

Die ersten „Erden-Bürger“, die 2008 begrüßen durften, waren allerdings die Insulaner aus Kiribati, einer kleinen Republik im südwestlichen Pazifik. Pünktlich um 11.00 Uhr deutscher Zeit konnte dort 2008 bejubelt werden.

Große Feiern folgten in Sydney, Hongkong, Moskau, Berlin, London und New York.
  
Warten auf 2008 im StaatstheaterDas Jahrende in Schwerin verlief dann mehr als abwechslungsreich: Zwischen besinnlicher Abschlußstimmung 2007 im Dom über krachende Feuerwerke am Südufer des Pfaffenteiches, auf dem Marktplatz oder auf dem Alten Garten sowie feucht-fröhliche Party-Stimmung in den Diskotheken bzw. Hotels der Stadt bis hin zu Klassik und Kunst pur im Staatstheater oder bei der Verdi-Gala in der Sport- und Kongreßhalle.

Im „Münte-Stil“ würde man/frau sagen:

– Silvester-Karpfen gegessen
– „besinnungslos“ angefangen zu feiern
– zwischendurch: Jahresbilanz gezogen
– neue Ziele 2008 gesteckt
– nach Mitternacht ordentlich gesoffen, geschwoft und geknallt
– Neujahr verpennt
– 2007 abgehakt
– Glück auf 2008 ! Alles wird gut …

Beethovens 9. Ulrike Hanitzsch als Im Mecklenburgischen Staatstheater gab es am Silvesterabend „Bethovens 9.“ mit überragender Staatskapelle unter Leitung von Matthias Foremny, einem beeindruckenden Chor unter der Ägide von Ulrich Barthel sowie den phantastischen Solisten Ulrike Maria Maier, Frauke Willimczik, Ralph Eschrig und Andreas Lettowsky – und zwar nicht die „große Bundeskanzlerin“ sondern den „Kleinen Prinzen“ nach de Saint-Exupery (Schweriner Theater-Fassung Thomas Dehler).

Der „Kleine Prinz“ wurde dabei äußerst einfühlsam und berührend, ja ungemein authentisch von Ulrike Hanitzsch nicht nur gespielt, sondern „gelebt“ ! Eine klasse Leistung der jungen Schauspielerin …

„Was wichtig ist, sieht man oft nicht !“, meinte der „Kleine Prinz“ alias Ulrike Hanitzsch in dem berühmten Werk. Eine wichtige Botschaft …

Wenn wir alle, gerade in Schwerin, mehr mitdenken, mehr mitmachen (auch bei politischen wie sozialen Projekten – destruktive Kritik ist zwar einfach, aber wenig hilfreich !) und mehr mitfühlen könnte 2008 endlich einmal ein wirklich großartiges, tolles Jahr oder zumindest kein nutzloses Jahr werden.

31.12.07: Ausstellung v.A.Homburg im TheaterDas gemeinsame Silvester- und Neujahrs-Feiern „klappte“ ja schon ganz gut.

Übrigens: Beim obligatorischen Neujahrskonzert am 1.Januar 2008 zeigte sich „Schwerin“ künstlerisch „globalisiert“. Das Motto „Rund um die Welt mit einem virtuosen Feuerwerk“ – erneut leitete Matthias Foremny sehr souverän die Staatskapelle (Gast-Star war der glänzend aufspielende Linus Roth !) – brachte den erhofften schwungvollen Auftakt ins neue Jahr.
 
Beethovens 9. !Weitere Höhepunkte am Staatstheater folgen im Januar 2008: Premiere vom „Babier von Sevilla“ (von Giocchino Rossini) am 18.Januar und am 28.Januar wird die neue Erste Kapellmeisterin der Staatskapelle in Schwerin, Judith Kubitz, erstmals ein Sinfoniekonzert in der Landeshauptstadt dirigieren.
 
Auch künstlerisch gibt es in Schwerin kein „Rasten“ !

Team CanadaAuch sportlich ging es am letzten Tag des Jahres noch einmal „heiß“ her. Bei alt-ehrwürdigen Spengler-Cup – zum 81. Mal ausgetragen – im schweizerischen Davos triumphierte „Team Canada“.

Und Triumphe wird es bei Olympia/Paralympia 2008 in Peking bestimmt auch für die potentiellen Starterinnen und Starter aus der Landeshauptstadt Stefan Nimke (Radsport), Ramona Brussig (Judo), Kathleen Weiß (Volleyball), Martin Dreßen (Boxen) und für hoffentlich noch einige mehr geben …

Swing & Jazz am Neujahrsmorgen im TheaterWillkommen 2008 !

PS: Schwungvoll startete auch Schwerins OB Norbert Claussen ins neue Jahr. Noch zwei Tage vor „Ultimo 2007“ heiratete er seine Anne. Vielleicht ist eine neue Familienpolitik in Schwerin in Sicht 🙂

Zumindest erst einmal: Herzlichen Glückwunsch !!

M.Michels

Exkurs: Sportliches Top-Ereignis im Januar 2008

Handball-EM vom 17. bis 27.Januar in Norwegen

Kein Silvester-Kater ...Sportlicher Kracher im Januar 2008 !EM-Gold im Visier …

Nach dem WM-Gold im Februar 2007 strebt die deutsche Herren-Auswahl im Handball auch nach dem EM-Gold 2008. Nach Auffassung von Bundestrainer Heiner Brand, sei der Druck auf die deutsche Mannschaft vor jedem Turnier  zwar groß, aber diesmal werde die Erwartungshaltung aufgrund des WM-Gewinnes wesentlich höher sein. Aber der Bundestrainer meinte auch, dass er „unterm Strich“ lieber als Weltmeister denn als WM-Achter zur EM 2008 fahre. So kurz vor Olympia im Sommer in Peking ist für Heiner Brand das EM-Turnier ohnehin ungemein wichtig. So sei sich das die DHB-Mannschaft der Verantwortung gegenüber dem deutschen Handball durchaus bewußt und wolle so gut wie möglich abschneiden. Er könne nie sagen: Eine EM vor Olympia sei nur ein Übergangsturnier. Allerdings sieht er auch mentale Vorteile bei seinem Team. Die Mannschaft habe nach der erfolgreichen WM ein gestiegenes Selbstbewußtsein ! Die Vorrunden-Gegner der Deutschen: am 17.01. Weißrussland, am 19.01. Ungarn und am 20.01. Spanien. Ein ehemaliger Mecklenburger reist auf jeden Fall zur Handball-EM 2008. Hans-Jürgen-Hinrichs, „doppelter deutscher Meister“ der 1950er Jahre, zunächst 1953 mit Motor Rostock und dann 1957 mit dem THW Kiel (!), fährt auf Einladung des europäischen Handball-Verbandes zu diesem Top-Ereignis. Ende Januar wird Hinrichs 75 und war nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn Präsident des DHB und Vize-Präsident der europäischen Handball-Föderation. Als Aktiver war er außerdem bei WM erfolgreich: Im Jahre 1958 holte er Bronze mit dem gesamtdeutschen Team; bei den WM  1964 nahm der „Goalie“ mit „Sonder-Erlaubnis“ als Spieler der USA-Auswahl teil … Die Reise zur EM 2008 ist ein mehr als verdienter handballsportlicher „Lohn“ für den engagierten früheren Mecklenburger ! mm


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