Grundsteinlegung für Nestlé-Kaffeewerk in Schwerin im Sommer 2012

450 neue Arbeitsplätze sollen entstehen

Wie am Freitag, dem 24.02.2012 bekannt wurde, soll der Bau des vom Nahrungsmittelkonzern Nestlé geplanten Kaffeewerks im Gewerbegebiet Göhrener Tannen bereits Ende 2013 fertig gestellt werden. Dort sollen dann unter der Marke Nescafé Dolce Gusto Kaffeekapseln für Deutschland, Skandinavien und Osteuropa produziert werden. Die Grundsteinlegung für das Werk auf dem 31 Hektar großen Areal sei für Sommer 2012 geplant.

Das Unternehmen wolle über 220 Millionen Euro investieren. Insgesamt sollen rund 450 neue Arbeitsplätze entstehen. „Diese Investition stärkt den Standort Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Ministerpräsident Erwin Sellering am Freitag. „Wir haben in den letzten Jahren eine wirklich positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern. 450 weitere Arbeitsplätze – das ist eine großartige Zahl.“

Auch Schwerins Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow begrüßt die Standortentscheidung des weltgrößten Lebensmittelherstellers. „Schwerin jubelt! Die Landeshauptstadt sichert Nestlé und anderen investitionswilligen Unternehmen ihre volle Unterstützung zu. Die Ansiedlung ist das Resultat der ergebnisorientierten Wirtschaftsförderung von Land und Stadt. Unsere kontinuierliche und beharrliche Arbeit hat sich ausgezahlt.“

Angelika Gramkow sprach ebenso den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der städtischen Wirtschaftsförderung ihren Dank aus. „Ich hoffe, dass die Nestlé-Ansiedlung Signalwirkung hat und wir gemeinsam mit der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes weiteren Firmen den Geschmack auf Investitionen in Schwerin versüßen können“, so Angelika Gramkow.

Neben Nestlé haben sich weitere Unternehmen der Ernährungsindustrie wie Dr. Oetker, Kühne, Hartinger oder Pfanni in Mecklenburg-Vorpommern angesiedelt. Laut Wirtschaftsministerium erwirtschaftete die Branche 2011 einen Umsatz von mehr als 3,7 Milliarden Euro. „Das ist mehr als ein Drittel des Gesamtumsatzes im verarbeitenden Gewerbe (38 Prozent)“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe.


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