Neue Masche bei Trickbetrug – Polizei warnt vor Geldübergaben!

Zwei neue Maschen des Betruges wurden jetzt der Polizei bekannt. Hierbei meldet sich der Betrüger telefonisch und gibt sich als Bankangestellter aus.

Zum einen täuscht er vor, dass es zu technischen Problemen in der Bank gekommen sei. Zur Behebung des Problems benötigt er die Kontonummer, den aktuellen Kontostand und die dazugehörige PIN. In einer anderen Variante macht er die Opfer darauf aufmerksam, dass demnächst hohe Steuern auf Ersparnisse zu erwarten sind und bietet ihnen an, dieses für sie zu regeln. Dazu brauchen sie nur das Ersparte vom Konto abholen und ihm übergeben.

Der Polizei Schwerin sind bisher fünf Fälle dieser Art bekannt geworden, wobei von ein und demselben Täter ausgegangen wird. Es kam allerdings in keinem der Fälle zu einer Geldübergabe. Die Angerufenen meldeten es sofort der Polizei bzw. ihrer Bank.

Ob ein Zusammenhang mit einem ähnlichen Fall aus Güstrow besteht, bei dem es zur Übergabe von 20 T€ kam, wird gegenwärtig geprüft. In diesem Fall gibt es ein Phantombild des Betrügers.

Dies zeigt einerseits wie dreist und skrupellos Betrüger, ähnlich der „Enkeltrick-Masche“, vorgehen. Andererseits haben die Täter immer noch mit gutgläubigen älteren Menschen leichtes Spiel.

Der einfachste Schutz vor solchen kriminellen Machenschaften: NIEMALS Bargeld – schon gar nicht solch hohe Beträge – an Fremde aushändigen.

Sich IMMER rückversichern, ob es sich wirklich um einen Anruf seiner Bank handelt.

NIE Kontodaten am Telefon übermitteln – eine Bank erfragt niemals die PIN.

Personen, die auch einen solchen hier beschriebenen Anruf erhalten haben, mögen dies der Polizei melden.

Steffi Nietz


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