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Schwerin-NEWS.de Nachrichten-Archiv

Der Juni 2010 im Schleswig-Holstein-Haus

Ausstellungen, Vorträge, Konzerte und mehr im Monat Juni im Schleswig-Holstein-Haus

Bis 13.06.
10×85
Ausstellung
Der 850. Geburtstag der Stadt war Anlass für ein ungewöhnliches Kunstprojekt: 10 Künstler haben insgesamt 85 Kunstwerke entstehen lassen, zum Teil direkt vor den Augen der Besucher. Sie arbeiteten im wörtlichen Sinne miteinander, viele Bilder tragen mehrere künstlerische Handschriften. Die Mehrzahl der Bildtitel ist von Besuchern vor der Malaktion bestimmt worden. Und für viele der Ausstellungsstücke liegen bereits Gebote für die Versteigerung am 13.6. vor.
Beteiligte Künstler:
Stephan Albrecht, Tina Jungheinrich, Marco Kaufmann, Ute Laux, Martin Molter, Alia Morawietz, Henning Penske, Roland Regge-Schulz, Inge Schneider, Karin Weiß.
Eintritt: 5,– € / erm. 3,– €
(Schleswig-Holstein-Haus, gefördert durch die Stiftung der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin in der Landeshauptstadt)


Bis 27.06.

Surremise
Malerei von Günter Müller

Ausstellung
Remise
»Weib und Mann, König und Narr, die machen doch das ganze Welttheater aus«, umreißt Müller die Hauptakteure seines farbenprächtigen, figurenreichen Bildertheaters, das auch von Fischen und Engeln, von Heiligen, Lichtbringern, Wächtern, Turmbauern, Götzenanbetern und allerlei Getier bevölkert wird. Die menschlichen Figuren, zuweilen als Porträt erkennbar, erscheinen in dem Zustand, in dem sie sich nicht verstecken können – nackt. Überhaupt strahlen die großformatigen Bilder Müllers die pure Lust am Leben und an der Liebe aus. Der gelernte Gebrauchswerber, 1956 in Wusterhausen geboren, will Geschichten erzählen, große und kleine Geschichten vom Menschen, der sich in einer mit Lärm und Bildern zugemüllten Welt zu behaupten sucht. Seine künstlerische Ausbildung begann 1982 mit der Teilnahme am Spezialkurs Malerei/Grafik an der Bezirkskulturakademie Schwerin bei Alexander Hässner, Maler und Grafiker aus Klueß. 1984 erhielt Günter Müller den Sonderpreis des FDGB im künstlerischen Volksschaffen, 1984– 1990 folgten weitere Teilnahmen an Wochenwerkstätten unter künstlerischer Leitung von Thomas Ziegler, Horst Hollinski, Willi Günther u. a.
Seit 1990 arbeitet er kontinuierlich an künstlerischen Themen und kann auf mehrere Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen verweisen. Seit 2009 ist er freischaffend künstlerisch tätig. Als seine Vorbilder verweist Müller auf die Malwelten eines Werner Liebmann, auch auf die expressiven Figuren der Heisigs, Vater und Sohn, und besonders auf das bewunderte Lebenswerk Joachim Johns.
Eintritt: im Eintritt zur Hauptausstellung inbegriffen
(Schleswig-Holstein-Haus)


Di. 01.06. 19.00 Uhr Saal

Historischer Abend
Die Schweriner Kornmühlen zwischen 1750 und 1850

Christine Rehberg-Credé, Büro pro historia
Mühlen hatten seit jeher eine große Bedeutung für die Menschen, denn in ihnen konnte die Kraft von Wind und Wasser nutzbar gemacht werden, um viele im alltäglichen Leben notwendige Dinge herzustellen: Bäume zu Brettern schneiden oder zu Rohren aufbohren, Wasser schöpfen, Glas schleifen, Steine schneiden und polieren, Eichenrinde zu Gerberlohe stampfen oder Schießpulver herstellen. Vor allem aber konnten sie Korn zum lebensnotwendigen Mehl vermahlen und waren daher für größere Siedlungen eine unverzichtbare Einrichtung. Schon aus der Zeit unmittelbar nach der Stadtgründung sind die ältesten Mühlen in Schwerin überliefert, aber über die Müller und ihre Arbeit erfährt man im Mittelalter wenig.
Im Zentrum des Vortrags steht die Zeitspanne zwischen 1750 und 1850, in der einerseits das Wachstum der Schweriner Bevölkerung von etwa 4.000 auf fast 20.000 einen Ausbau des Mühlenwesens erforderlich machte, andererseits die schriftlichen Quellen zahlreicher sind und der technische Wandel auch vor den Mühlen nicht halt machte.
Die Referentin hat sich mit den Schweriner Kornmühlen und den Müllerfamilien beschäftigt und stellt erste Ergebnisse vor. Im Mittelpunkt steht dabei die Müllerfamilie Wasmuth/Stüdemann.
(Abbildung: Blick auf Schwerin mit der Bischofsmühle im Vordergrund von etwa 1840)
Eintritt: 2,- €
(Stadtgeschichts- und –museumsverein Schwerin e.V.)

Mi. 02.06. 17.00 Uhr Gartensalon
Musiktherapie bei Demenzkranken
Die Musiktherapie eröffnet neue Möglichkeiten und Wege der Kommunikation und Verständigung mit dementen Menschen. Eine ihrer wichtigsten Funktionen ist die Anregung der Emotionalität. Sie werden mehr über die Wahrnehmungsebenen beim Hören von Musik sowie die Ziele und Wirkungen beim Singen erfahren und Zeit für Fragen und Gespräche haben. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 0385/52133818
Eintritt: frei
(Zentrum Demenz)


Mi. 02.06. 19.00 Uhr Saal

Blick von draußen
Berliner Korrespondenten im Gespräch

Dr. Stephan Kaußen, Freier Journalist, berichtet über Südafrika vor der Fußball-WM 2010.
Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe lädt die Landeszentrale für politische Bildung M-V Journalisten ausländischer Medien nach Schwerin ein, um mit ihnen über aktuelle Themen deutscher und internationaler Politik zu diskutieren sowie mit dem »Blick von draußen« zu erfahren, wie Journalisten aus dem Ausland Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern sehen.
Eintritt: frei
(Landespressekonferenz M-V e.V. und Landeszentrale für politische Bildung)


Do. 03.06. 17.00 Uhr

Schweriner Wohnen – Möbel mit Geschichte
Eröffnung

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Stiftung Mecklenburg mit den Museen der Landeshauptstadt Schwerin zum 850. Jubiläum der Stadt. Sie präsentiert Exponate aus ihren Depots und dem des Landesamtes für Kultur- und Denkmalpflege. Schlaglichtartig wird die Entwicklung von Wohnkultur in Schwerin von der frühen Neuzeit bis in das 20. Jahrhundert illustriert. Erläuterungen ordnen die Exponate stadt- und kulturgeschichtlich ein. Während das Wohnen in der Stadt im späten Mittelalter und der Renaissance nur anhand von archäologischen Funden und erhaltenen Einzelstücken veranschaulicht werden kann, stehen
für das 19. und 20. Jh. teilweise komplette Zimmereinrichtungen zur Verfügung.
Die Ausstellung kann mit ausgewählten Beispielen den großen Facettenreichtum dieses
Bereichs der Schweriner Kulturgeschichte nur andeuten.
Ausstellungsdauer: 4.06. – 9.01.2011
Eintritt: 2,– €
(Stiftung Mecklenburg und Landeshauptstadt Schwerin)


Di. 08.06. 16.00 Uhr

Alte Musik mit jungen Leuten
Wandelkonzert

Im Rahmen der diesjährigen Projekttage ATRAXION gestalten Schüler der Musik- und Kunstschule ATARAXIA ein Konzert mit Alter Musik. Die jungen Leute werden mit Querflöten, Gitarren und Cembalo Werke von Bach, Vivaldi, Hasse, Charpentier u.a. zu Gehör bringen.
Eintritt: frei
(Musik- und Kunstschule ATARAXIA)


Sa. 12.06. 16.00 Uhr Saal

Kabarett Spätlese e.V.
Was kann uns jetzt noch blühen?

1996 brachte »Spätlese« dieses Thema schon einmal auf die Bühne. Die verkündeten  blühenden Landschaften offenbarten sich als Kohlplantagen mit großen Kahlschlägen und viel Unkraut. Und Unkraut vergeht nicht. Auch die Neue von heute ist ja die Alte von gestern.  Spätlese« bietet dazu die gewohnte Vielfalt an Themen wie Krise und Krieg oder Bildung durch »Bild« in einer Gesellschaft, die sich trotz allem als »Land des Lächelns« präsentiert.
Kartenbestellung: Tel.: 0385/3976500
Eintritt: 6,– €
(Spätlese e.V. und Schleswig-Holstein-Haus)


So. 13.06. 11.00 Uhr Garten

Kunstfest „10×85“
Die Mehrheit der Künstler, die an diesem Projekt anlässlich des 850. Geburtstages unserer Stadt teilnahmen, wird anwesend sein. Bei Musik, Imbiss und Getränken wird die Wartezeit bis
zum Beginn der Versteigerung sehr kurzweilig werden! Versteigerung 14:00 Uhr Der Saal des
Schleswig-Holstein-Hauses wird zum Auktionsraum. 85 Kunstwerke warten darauf, ihren Besitzer zu wechseln.
Eintritt: frei
(Schleswig-Holstein-Haus)


Mi. 23.06. 16.00 Uhr Gartensalon

Plattdeutsch
Die »Eutiner Plattdeutsche Gilde« ist an diesem Nachmittag zu Gast. Die Eutiner Maaten haben aus dem umfangreichen Fundus von Holsteiner plattdeutschen Schreibersleuten  niveauvolle, hintergründige und nachdenkliche Geschichten für uns zusammengestellt. Den Mitgliedern und Gästen wird der Nachmittag viel Freude machen.
Eintritt: frei
(Plattdütsch Kring tau Swerin)


Do. 24.06. 17.00 Uhr

Waldglas – Glaskunst
Eröffnung

Mecklenburg gehört zu den bedeutendsten deutschen Glashüttenzentren der Vergangenheit. Immerhin 275 unterschiedliche Standorte lassen sich über 300 Jahre auf dem Gebiet des heutigen Mecklenburg-Vorpommern nachweisen. In Zusammenarbeit mit dem Mecklenburger Waldglasmuseum Langen Brütz e.V. gibt die Ausstellung Einblicke in die Waldglassammlungen des Mecklenburgischen Volkskundemuseums Schwerin, des Natur- Museums Goldberg, des Museums für Alltagskultur der Griesen Gegend in Hagenow, des Museums der Stadt Parchim sowie zahlreicher Privatsammler. Etwa hundert Jahre nach Ende der letzten Glashütte in Mecklenburg befassen sich vorrangig Künstler mit der Herstellung hochwertiger Glasobjekte, wie z.B. Regina und Norbert Kaufmann, die eine Glashütte in der Nähe von Bad Doberan betreiben. Anders entstehen die »Glaslinge« von Oliver Drobar, der sich der Fließbewegung der Glasschmelze verschrieben hat. Hier wirkt der Mensch kreativ. Am Ende schließt sich der Kreis vom Waldglas zur modernen Glasgestaltung und wir kommen zu den funktionalen Objekten. Da sind die Kaufmanns mit Schalen, Flaschen, Vasen und Trinkgläsern, die in ihrer Klarheit an skandinavische Traditionen erinnern. Thomas Kuzio und Andreas Wolff zeigen Entwürfe für Glas am Bau und an Fenster- und Wandgestaltungen. Kuzio bemalt Glas und brennt die Farbe anschließend ein und Wolff verändert die Oberfläche farbiger Gläser durch thermische Verformung oder bearbeitet sie mit einem Sandstrahl.
So passt auch hier der Ausspruch: Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Pflegen des Feuers.
Ausstellungsdauer: 25.06. – 29.08.
Eintritt: zur Eröffnung frei; ab 26. 06.: 5,– € / 3,– €
(Schleswig-Holstein-Haus und Mecklenburger Waldglasmuseum Langen Brütz e.V.


Mi. 30.06. 19.00 Uhr

Geschichte und Geschichten zwischen Natur und Industrialisierung
Klöndör-Forum
Treffpunkt für alle Interessenten ist das Schleswig-Holstein-Haus.
Hier erfolgt zunächst ein Rundgang durch die laufenden Ausstellung »Waldglas–Glaskunst«.
Anschließend wird Dr. Jürgen Lewerenz in einem Bildvortrag im Feldtmann-Saal des Konservatoriums das Thema weiterführend behandeln.
Eintritt: 3,– €
(Klöndör – Forum e. v.)

Schleswig-Holstein-Haus Schwerin
Puschkinstraße 12, 19055 Schwerin
Tel: 0385 55 55 24/ 25/ 27
Fax: 0385 20238040
E-mail: schleswig-holstein-haus@schwerin.de
Ausstellungszeiten: täglich 10.00 – 18.00 Uhr
Kartenverkauf und –reservierung: 0385 55 55 27


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